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Hinterland Neues Leben für Traditionsrestaurant
Landkreis Hinterland Neues Leben für Traditionsrestaurant
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19:54 16.11.2011
„Auf unser gemeinsames Restaurant“: Die beiden Geschäftsführer des „A Casa Nostra“ in Marburg, Nicola Duse (links) und Vitale Robertiello, stießen vor der Eröffnung mit Prosecco auf ihren Betrieb an. Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Seit Dienstag hängt – nach Wochen der Leere – wieder eine Speisekarte an der Eingangstür des ehemaligen „Alten Ritters“ gegenüber der Marburger Elisabethkirche. Nach 20 Jahren hatte sich Jan-Bernd Röllmann, bisheriger Inhaber des „Alten Ritters“, dazu entschlossen, das Restaurant aufzugeben. Gründe dafür wollte er gegenüber der OP nicht nennen.

Seit Dienstag kann nun im „A Casa Nostra“, so haben die beiden Italiener Nicola Duse und Vitale Robertiello das Restaurant an der Elisabethkirche getauft, wieder gegessen werden – italienisch versteht sich.

Erfahrung in der Gastronomie haben die jungen Männer schon reichlich gesammelt: Robertiello ist gelernter Koch und hat schon in mehreren Restaurants die Küche geleitet. Duse war zuletzt Kellner im „Casa del Tennis“ in Marburg.

Fünf Monate haben Duse und Robertiello die Neueröffnung ihres ersten gemeinsamen Restaurants vorbereitet, die Speisekarte geplant, einen Pizzaofen installiert, den Einrichtungsstil in den Gasträumen hin zum Mediterranen geändert und ein neues Konzept erstellt. „Wir haben einen Restaurant-Bereich und einen Bar-Bereich eingerichtet, sodass man bei uns nicht nur essen, sondern auch einfach mal einen Wein genießen kann“, erklärt Duse im Gespräch mit der OP, wie sich das „A Casa Nostra“ von den zahlreichen anderen italienischen Restaurants in Marburg abgrenzen will.

Im Restaurant werden im Gegensatz zum „Alten Ritter“ nun Pizza, Pasta, Meeresfrüchte und andere mediterrane Gerichte je nach Saison und Angebot serviert. In der Bar gibt es neben Getränken auch Club-Sandwichs und Fingerfood. „Das Restaurant schließt um 23 Uhr, dann werden die noch verbliebenen Gäste an die Bar gebeten und die Musik etwas aufgedreht“, schildert Robertiello das Konzept der beiden neuen Restaurants-Chefs. Es werde nie langweilig werden, verspricht er. „Wir wollen, dass sich die Gäste bei uns wie zu Hause fühle, daher auch der Name ,A Casa Nostra‘ – In unserem Zuhause“, ergänzt Duse, der bis zu acht Mitarbeiter beschäftigt.

von Katharina Kaufmann