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Neues Hotelkonzept in Biedenkopf

Fahrradtourismus Neues Hotelkonzept in Biedenkopf

In der Biedenkopfer Kernstadt gibt es seit Kurzem ein neues Hotel. Mit einem etwas anderen Konzept soll das „kleinHotel“ den Tourismus in der Stadt fördern.

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Das „kleinHotel“ in Biedenkopf besteht aus zwei Appartementblocks und bietet Platz für zehn Personen. Das Konzept für die neue Hotelkette, die kürzlich eingeweiht wurde, entwickelte Nicole Habich-Pfeifer.

Quelle: Klaus Peter

Biedenkopf. Offiziell eröffnet wurde in diesen Tagen die erste Geschäftsstelle der „mein kleinHotel KG“ von Nicole Habich-Pfeifer. Die Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Freizeit, Erholung und Kultur der Stadt Biedenkopf hatte die Idee zur Entwicklung einer etwas anderen „dynamischen, modernen und unkonventionellen“, wie sie sagt, Hotelkette, die sie nun in ganz Deutschland etablieren möchte. Das „kleinHotel“ in der Nikolauskirchstraße 8 besteht aus zwei Appartementblocks mit jeweils 40 Quadratmetern und bietet zehn Übernachtungsgästen Platz. Die Jungunternehmerin Nicole Habich-Pfeifer, die in der ehemaligen Kreisstadt noch ein erhebliches touristisches Potenzial sieht, will damit Wanderern und Radwanderern eine Übernachtungsmöglichkeit bieten und den Tourismus in Biedenkopf fördern.

„Wir sind ländlich, leidenschaftlich und liebevoll – also einfach anders als die Großen“, berichtet die Hotelbesitzerin. Obwohl es keine Rezeption und kein Restaurant im „kleinHotel“ gebe, würde ein umfangreicher Service geboten. Dieser umfasse auch einen finnischen Hottub, also ein Art Außenwhirlpool, der mit Holz geheizt und ganzjährig genutzt werden kann sowie eine Grillkota.

Im März habe sie sich nach längerer Überlegungsphase entschlossen, das „kleinHotel“ von einem heimischen Unternehmer bauen zu lassen, erklärt Habich-Pfeifer. Im Juni seien dann die beiden Appartementblocks aufgestellt worden. „Seit geraumer Zeit habe ich die Veränderungen des touristischen Marktes beobachtet und bin der Meinung, dass noch ein erhebliches touristisches Potential in der hiesigen Mittelgebirgslandschaft schlummert“, erläutert sie ihre Idee der etwas anderen Hotelkette. Dabei habe sie auch festgestellt, dass insbesondere für Wanderer und Radfahrer das Übernachtungsangebot eher gering sei. Das will sie nun ändern und hofft auf viele Gäste.

von Klaus Peter
und Katharina Kaufmann

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