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Neues Energiekonzept für neues Lager

Roth Werke Neues Energiekonzept für neues Lager

Die Spatenstiche für ein „gewaltiges Projekt“, wie es der geschäftsführende Gesellschafter Manfred Roth ausdrückte, wurden gestern auf dem Buchenauer Firmengelände der Roth Werke getan: Bis nächstes Jahr soll das Logistikzentrum stehen.

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Die ersten Spatenstiche für das neue Logistikzentrum der Roth Werke in Buchenau machten: Christin Roth-Jäger (von links), Ann-Kathrin Roth, Claus-Hinrich Roth, Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt, der geschäftsführende Gesellschafter Manfred Roth und Geschäftsführer Franz Kind.

Quelle: Katharina Kaufmann

Buchenau. Das von Manfred Roth als „gewaltiges Projekt“ bezeichnete Bauvorhaben umfasst eine rund 5.000 Quadratmeter große freitragende Halle. Dort soll zukünftig die Kommissionierung, Verladung und Lagerung der verschiedenen Produkte der Roth Werke erfolgen. Zusätzlich werden zwei Rampenzonen für die Lkw-Verladung und Räumlichkeiten für die Logistikdisponenten eingerichtet.

Die Roth Werke beliefern von Buchenau aus Kunden in aller Welt mit einem kompletten Programm an Energie- und Sanitärsystemen. Dazu gehören nach Unternehmensangaben Wärmepumpen, Solarsysteme, Speichersysteme, Flächen-Heiz- und Kühlsysteme, Trinkwassersysteme sowie Komplett- und Glasduschen. „Mit Zubehör handelt es sich um rund 15.000 Artikel“, erklärt Manfred Roth.

Die Investitionskosten für das neue Logistikzentrum, das im Jahr 2012 seinen Betrieb aufnehmen soll, belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Darin enthalten sind auch die Kosten für das Energiekonzept der Halle, auf das Roth besonders stolz ist. „Das Logistikzentrum wird völlig autark sein, das heißt, sich selbst mit Wärme und Strom versorgen können“, betonte der geschäftsführende Gesellschafter während des Spatenstiches gestern.

Die solare Energie wird sowohl zur Wärme- als auch zur Stromerzeugung eingesetzt, schilderte Geschäftsführer Franz Kind das Energiekonzept. Mit diesem will das Buchenauer Unternehmen auch Vorbild sein für andere Betriebe. „Die Halle und ihre Energieversorgung wird ein Vorzeige-Objekt werden“, ergänzte Kind. Auf dem Dach sei eine Photovoltaik-Anlage, die den kompletten Strombedarf für das Gebäude erzeugen könne, die Wärmeerzeugung erfolge über verschiedene Roth-Wärmepumpen und eine Solaranlage.

von Katharina Kaufmann

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