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Neubau im Zeichen der Kommunikation

Roth 
Plastic Technology Neubau im Zeichen der Kommunikation

Am Dienstag weihte Roth 
Plastic Technology in Wolfgruben ein neues Dienstleistungsgebäude ein: Rund 1,2 Millionen Euro investierte das 
Unternehmen in den 
Neubau.

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Matthias Acker von Christman + Pfeifer (vorne, von rechts) überreichte den Schlüssel symbolisch an Sebastian Herrmann von der Geschäftsleitung bei Roth Plastic Technology. Mit dabei die Unternehmerfamilie Roth, Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt und weitere Ehrengäste.

Quelle: Andreas Schmidt

Wolfgruben. Es ist die zweite große Investition am Standort Wolfgruben binnen Jahresfrist: Erst vor einem Jahr hatte der Hersteller ein neues Logistikzentrum eröffnet, die Infrastruktur ausgebaut und weitere Spritzgussmaschinen beschafft. Bereits im November konnten die Mitarbeiter ihre Büros im neuen Gebäude beziehen, am Dienstag fand die offizielle Einweihung statt.

Sebastian Herrmann von der Geschäftsleitung erläutert, dass in dem Gebäude neben Teilen der Geschäftsleitung Projektleitung, Werkzeugmanagement, Entwicklung und Konstruktion sowie Betriebsinnendienst Platz finden. Wichtig sei bei der Planung gewesen, dass alle Räume von Tageslicht durchflutet seien – und auch sonst das Gebäude lichtdurchlässig gestaltet sei. Die von Glaselementen getrennten Büros böten zudem die Möglichkeit, dass die Kollegen leicht miteinander in Kontakt kämen, „Kommunikation stand bei der Planung im Mittelpunkt“, verdeutlicht Herrmann.

Hintergrund

Als sogenannter „Full-Service-Supplier“ fertigt Roth in Wolfgruben Kunststoffkomponenten im Spritzgussverfahren und beliefert namhafte Kunden etwa in der Automobil- und Hausgerätebranche. Zudem bedient Roth Plastic Technology Firmen der Unternehmensgruppe mit Kunststoffartikeln für die Gebäudetechnik. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über die gemeinsam mit Kunden erstellte Entwicklung von Bauteilen, bis hin zur Fertigung und Veredelung von komplexen Baugruppen.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Ergonomie der Bürokonzepte gewesen. Daher seien beispielsweise alle Schreibtische höhenverstellbar, „das ist gerade im Zeitalter, in dem man viel sitzen muss, ein echter Vorteil“.

Zusätzlich entstanden weitere Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher. Der Eingang, die Konferenzräume sowie die Besuchertoiletten sind barrierefrei gestaltet und für Rollstuhlfahrer erreichbar.

Manfred Roth, CEO von Roth Industries, war begeistert davon, welche Ideen in den Neubau eingeflossen seien. „Ihr habt viele Jahre erfolgreichen Schaffens hinter euch – ihr habt es verdient, ein solches Dienstleistungsgebäude zu erschaffen, das ihr euch selbst erarbeitet habt“, betonte er. Als Einweihungsgeschenk überreichte er eine Pflanze, stellvertretend für den Erfolg: „Ein bisschen Energie müsst ihr hinzufügen – dann bleibt eure Pflanze immer grün und wird auch immer wachsen“, sagte Manfred Roth.

Bürgermeister Bernd Schmidt verdeutlichte, dass das Unternehmen erneut in der Gemeinde investiere, „das zeigt, dass das Unternehmen sich in Dautphetal wohlfühlt – wir sind froh und dankbar, dass Sie sich der Region so verbunden fühlen und die Heimat nie vergessen“, sagte er. Durch die Investitionen würden auch neue Arbeitsplätze geschaffen – und das nicht nur für kurze Zeit, „sondern dauerhaft und langfristig“, betonte Schmidt.

Matthias Acker von Generalunternehmer Christman + Pfeifer erläuterte, dass die Bauzeit relativ lange betragen habe – denn es habe zwischenzeitlich einen etwa zweimonatigen Baustopp gegeben. Denn: Relativ kurzfristig habe man sich dazu entschieden, auch eine Kühldecke einzubauen – alles habe neu geplant und konzipiert werden müssen. Anfangs sei zudem eine Bürofläche von etwa 600 Quadratmetern geplant gewesen – letztlich seien es rund 870 Quadratmeter geworden. „Wenn alle an einem Strang ziehen, dann kommt auch etwas Gutes dabei raus“, sagte Acker und betonte, dass die Zusammenarbeit immer freundschaftlich gewesen sei.

Werksleiter Herbert Blodig erläutert, dass das Gebäude nach neusten energetischen Gesichtspunkten ausgestattet sei – mit Gebäudetechnik der Roth-Werke, von der Luft-Wasser-Wärmepumpe über die Energiespeicherung bis hin zu Flächen-Heiz- und Kühlsystemen sowie Rohr-Installationssystemen für die Trinkwasserversorgung. „Denn: Wenn wir hier nicht zeigen, was wir alles können – wo denn dann?“, fragt er und erläutert, dass Schaukästen über die Technik informieren.

von Andreas Schmidt

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