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Neue Königin gesucht

Kirschenmarkt Gladenbach Neue Königin gesucht

Das Programm steht, die neuen Plakate sind im Druck, die Suche nach Kandidatinnen für die Wahl der Königin beginnt. Die heiße Phase des Kirschenmarkts 2018 läuft.

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Die Vorbereitungen für den Kirschenmarkt 2018 laufen auf Hochtouren. Wer Kirschenkönigin werden will, sollte die nächsten Tage in seinen Briefkasten schauen.

Quelle: Michael Hofstetter

Gladenbach. Wieder wird ein alter Zopf abgeschnitten. In diesem Fall zwar nicht ganz, doch nach der Verpflichtung eines neuen Festwirtes, der Änderung des Modus zur Kirschenkönigin-Wahl und der Werbung der Kandidatinnen dafür, steht in diesem Jahr eine weitere Neuerung an. Das traditionelle Werbeplakat für den Kirschenmarkt wird restylt. Es wurde im Jahre­ 1965 vom M. Geschwind entworfen und blieb seitdem über Jahrzehnte unverändert.

Der hohe Wiedererkennungswert soll deshalb trotz des mittlerweile etwas angestaubten Stils erhalten bleiben, weshalb Elemente des Traditions-Plakats auch auf dem neuen zu sehen sein werden.

Das Modernere ergänzt Darstellungen, die seit vergangenem Jahr auf den Werbe-Flyern und Briefen zu sehen sind, die an die potenziellen Bewerberinnen zur Kirschenkönigin-Wahl verschickt werden, berichtet Hauptamtsleiterin Bianka Möller-Balzer.

Meet & Greet im Haus des Gastes

Die Angebote an die 586 Gladenbacherinnen im Alter von 16 bis 25 Jahren, sich in diesem Jahr an der Wahl zu beteiligen, gehen Ende dieser Woche in die Post. „Wir hoffen auf eine ähnlich gute Resonanz wie im vergangenen Jahr“, sagt Möller-Balzer.

Wie im Vorjahr haben Interessentinnen die Gelegenheit, bei einem „Meet & Greet“ am 15. Juni im Haus des Gastes von Kirschenkönigin Daniela Schneider und einigen ihrer Vorgängerinnen sich über Amt und Wahl zu informieren. Diese wird wie im Vorjahr von zwei Gängen über den „Catwalk“, einer Schätzfrage und dem Glücksraddrehen im Festzelt sowie dem Telefonvoting entschieden.

Wie vom größten Volksfest der Region gewohnt, erwartet die Hunderttausende Besucher vom 27. Juni bis zum 1. Juli ein großes Begleitprogramm (siehe DAS PROGRAMM) sowie der große Kirschenmarkt-Rummel.

Das Programm

Mittwoch, 27. Juni:
16 Uhr: Public-Viewing im Festzelt, Fußball-Weltmeisterschaft, Gruppenspiel Deutschland - Südkorea.
20 Uhr: Disco im Festzelt bei freiem Eintritt.

Donnerstag, 28. Juni:
20 Uhr: Eröffnungskonzert mit dem Musikverein Gladenbach und dem Musikzug der Feuerwehr Weidenhausen.
22 Uhr: Tanzmusik von „The Tequilas“.

Freitag, 29. Juni:
8 Uhr: Krammarkt mit rund 200 Händlern.
11 Uhr: Unterhaltungs- und Tanzmusik mit Martin Ganser.
20 Uhr: Wahl der Kirschenkönigin im Festzelt.
21.30 Uhr: Tanzmusik von
„Mr. Starlight und Band“.

Samstag, 30. Juni:
10 Uhr: Kirschenmarkt-Frühstück des Männergesangvereins Gladenbach im Festzelt mit Musik von Martin Ganser.
11 Uhr: Rummelplatz-Vergnügen für Kinder und Jugendliche zu herabgesetzten Preisen.
14.30 Uhr: Nachmittag für ­Senioren.
14.30 Uhr: Kindermitmachprogramm im Biergarten mit Clownin „Die lustige Augustine“.
20 Uhr: Tanzmusik mit Kapelle „For Your Ears Only“.
22 Uhr: Showprogramm mit Sabbotage und Fabio Gandolfo danach bis 4 Uhr Tanzmusik mit der „Matthias-Baselmann-Band“.

Sonntag, 1. Juli:
10.30 Uhr: Gottesdienst im Festzelt.
14 Uhr: Festzug und anschließenden Bühnenauftritten aller mitwirkender Musikgruppen im Festzelt.
19.30 Uhr: Festausklang mit Tanzmusik von „For Your Ears Only“
23 Uhr: Höhenfeuerwerk.

Mit zwei Gondeln in 42 Metern Höhe geschleudert

Dessen Attraktion ist diesmal das Fahrgeschäft „Jekyll & Hyde“,­ dessen zwei Gondeln wie Windmühlenräder in bis zu 42 Metern Höhe geschleudert werden.
Erneuert, aber noch nicht gänzlich festgelegt ist dagegen das Sicherheitskonzept. Fest ­stehen geänderte Sperrzeiten:­ Im Festzelt ist um 4.30 Uhr Schluss, die Beschicker der Stände in der Fressgasse müssen ihre Fensterläden bereits eine Stunde früher runterklappen.

Noch nicht entschieden ist dagegen, wie die Empfehlungen aus Wiesbaden zur Erhöhung der Sicherheit angesichts einer möglichen Terrorgefahr umgesetzt werden. Es geht um das Ausleuchten von „dunklen Ecken“ und das Aufstellen von Pollern, damit Fahrzeuge nicht ungehindert auf die Fressgasse oder das Festgelände gelangen können.

von Gianfranco Fain

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