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Neuauflage mit altem Anliegen

„Tag der Integration“ in Lohra Neuauflage mit altem Anliegen

Der Lohraer Arbeitskreis für Menschenrechte und Menschenwürde plant zum zweiten Mal einen „Tag der Integration“. Er findet am 9. Oktober im Lohraer Bürgerhaus statt.

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Nicole Bobenau, Christel Bobenau (von links) und der kleine Michel Bobenau hatten während des „Tags der Integration“ vor drei Jahren beim Ausschank des deutschen Bauerneintopfes alle Hände voll zu tun.

Quelle: Archivfoto

Lohra. Die Veranstaltung stehe auf fünf Säulen, verrät die Vorsitzende des Arbeitskreises, Elfriede Köhler. „Wir werden unserem Publikum eine Auswahl an internationalen Suppen anbieten, fahren ein großes Kuchenbüfett auf, es wird eine Tombola geben und den ganzen Tag über Aufführungen auf unserer Aktionsbühne. Darüber hinaus sind Info-Stände geplant.“

Mit großem Erfolg richtete der Arbeitskreis vor drei Jahren seinen ersten „Tag der Integration“ aus. „Damals kamen fast 700 Besucher, es war phantastisch“, blickt die Vorsitzende zurück.

Elfriede Köhler fiel damals während der Vorbereitung der Premiere ein Flyer des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in die Hände. Das Netzwerk rief zum vierten Mal zur „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ auf. Auch der Lohraer Aktionstag wurde damals in den Veranstaltungskalender mit aufgenommen und vom BBE gefördert.

Der Antrieb, einen solchen Aktionstag zu veranstalten, sei damals wie heute derselbe: „Wir wollen die Arbeit des Arbeitskreises, die sich nun einmal mit Integration beschäftigt, auch einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.“

Es gehe nicht darum, Feste zu veranstalten oder Geld für den Verein einzunehmen. Vielmehr solle Integration während des Aktionstages in einer fröhlichen Atmosphäre Realität werden.

Wenn von Integration die Rede sei, dann gingen die meisten Menschen davon aus, dass es um Ausländer gehe, berichtet sie und erklärt: Integration finde auf vielen Ebenen statt, auch in der Dorfgemeinschaft, vor der eigenen Haustür. Migranten, Menschen mit Handicap, Neubürger und alle anderen, die sich ausgegrenzt fühlten, benötigten Hilfe für ihre ureigenste Integration.

Am „Tag der Integration“ will der Arbeitskreis seine Aktivitäten dokumentieren und mit Hilfe anderer Vereine, Gruppen und Institutionen den Begriff Integration thematisieren. An dem Sonntag wollen die Mitarbeiter des Arbeitskreises und ihre Helfer dem Publikum wieder eine fröhliche Veranstaltung bieten, die informieren, unterhalten und auch animieren soll, selbst etwas für die Integration zu tun.

von Hartmut Berge

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