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Hinterland „Nautilust“ ist energetisches Vorbild
Landkreis Hinterland „Nautilust“ ist energetisches Vorbild
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20:18 19.08.2010
Das Freizeitbad „Nautilust“ mit seinen Anlagen ist energetisch auf dem neuesten Stand und sorgt für eine in der Summe recht günstige Schwachstellenbilanz für die Stadt Gladenbach. Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. In einer gemeinsamen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses zusammen mit dem Magistrat stellte am Mittwochabend Friedhelm Stappenbeck von der K&L Ingenieurgesellschaft für Energiewirtschaft in Hockenheim ein Energieeinsparungskonzept für die Stadt Gladenbach vor.

Die Stadt hatte die Ingenieurgesellschaft beauftragt, ein Teilkonzept zum Klimaschutz zu erstellen. Ziel des Konzeptes ist der Aufbau eines Energie- und Klimaschutzmanagements für Gladenbach. Darüber hinaus enthält das Konzept Empfehlungen für den strategischen Umsetzungsprozess unter ökologisch und wirtschaftlich sinnvollen Aspekten. Untersucht wurden 43 Einrichtungen der Stadt, das Hallenbad und alle 1.880 Straßenleuchten.

Die Schwachstellenanalyse des Fachunternehmens ergab, dass mit einer einmaligen Investition von 58.000 Euro jährliche Energie-Einsparungskosten von 22.000 Euro zu erzielen sind. Den größten Brocken macht dabei das Haus des Gastes in der Kernstadt aus, wo Investitionen von gut 20.000 Euro anfallen würden.

Weitere kurzfristige Einsparungen sieht das Energieeinsparungskonzept im Wesentlichen in energetischen Verbesserungen von Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehäusern. Das Einsparungspotential, so Friedhelm Stappenbeck, sei nicht so üppig und eher unterdurchschnittlich. Dies würde allerdings auch mit der relativ guten Bausubstanz der städtischen Gebäude und dabei besonders damit zusammen hängen, dass das neu erbaute Freizeitbad „Nautilust“ energetisch auf dem neuesten Stand sei.

Seitens des Landes oder des Bundes sei zurzeit nicht mit Zuschüssen für solche Investitionen zu rechnen, sagte Stappenbeck. Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim erinnerte, dass die Stadt dieses Klimaschutzkonzept Ende 2008 in Auftrag gegeben habe, um den Energieverbrauch in den städtischen Liegenschaften analysieren zu lassen.

Dabei soll festgestellt werden, wo höchstmögliche Energieeffizienz mit überschaubaren Finanzmitteln bei kurzen Amortisationszeiten umzusetzen seien. Nachdem dieses Konzept jetzt vorliege, müssten die Ausschüsse beraten und anschließend das Parlament befinden, ob die benötigten 58.000 Euro im Haushalt 2011 bereitgestellt würden.

von Klaus Peter

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