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Nasser und trockener Johannismarkt

Markttreiben Nasser und trockener Johannismarkt

Der Johannismarkt mit zahlreichen Attraktionen auf der Hartenroder Hauptstraße war auch in diesem Jahr gut besucht.

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Sowohl als Treffpunkt als auch als Einkaufsmöglichkeit bot sich der Johannismarkt in Hartenrod an. Dort spielte auch das Jugendharmonikaorchester Hartenrod unterstützt durch das Akkordeonorchester Herbornseelbach. Dabei sangen (von links) Luisa Seel und A

Hartenrod . Sowohl „trockenes“ als auch „feuchtes“ Markttreiben kennzeichnete den Johannismarkt am Sonntag. Dieser Markt mit Tradition zählt zu den größten Markterlebnissen im Oberen Salzbödetal und wurde in diesem Jahr exakt am Johannistag, 24. Juni, abgehalten.

Zuvor war knuspriges Johannisbrot gebacken worden, für das Werner Schepp, Regina Hinterlang, Ottilie Kraft und Hilde Baumann das Hartenröder Backhaus anheizten, das lediglich, wie Werner Schepp berichtete, zum Johannismarkt in Betrieb genommen wird. Bereits am Samstagvormittag hatten die gut 80 Brotlaibe innerhalb einer Stunde ihre Abnehmer gefunden.

Dem Markttreiben ging ein Gottesdienst voraus, der vor dem Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ stattfand und von Pfarrer Karlhans Nüsslein, Pastor Burkhard Rein, Thomas Schmidt und Daniela Ruopp gestaltet wurde. Dieser Gottesdienst zählte etwa 300 Besucher. Für die musikalische Gestaltung sorgten der CVJM-Singkreis aus Oberscheld sowie der Posaunenchor Hartenrod.

Nach der offiziellen Markteröffnung durch Gerolf Happel, Vorsitzender des Gewerbevereins, präsentierten die Hartenroder ihr Programm. In der Hauptstraße hatten rund 40 Marktbeschicker ihre Stände eingerichtet und boten ein großes Angebot sowohl in Lederwaren- als auch in Bekleidungsartikel an. Haushaltsartikel, Spiel- und Töpferwaren rundeten das Angebot ab.

Geschickt nutzten die jüngsten Marktbeschicker die Gelegenheit, ihren Flohmarkt aufzubauen und so ihr „Geschäft“ zu machen. Unter dem Motto „Einkaufen bei Freunden“ öffneten auch die Hartenroder Gewerbetreibenden nach dem Mittagessen ihre Geschäfte.

Bis in die frühen Nachmittagsstunden war das Wetter freundlich, so dass das von Hermann Bamberger moderierte Unterhaltungsprogramm vor „Jeegels Hoob“ einen relativ trockenen Anfang nahm.

Mit einem flotten Marsch eröffnete das Jugendharmonikaorchester Hartenrod, unterstützt durch das Akkordeonorchester Herbornseelbach unter der Leitung von Franz Seelhof, seinen Vortrag und setzte ihn mit beschwingten Weisen, darunter auch einem „Gummitwist“ fort.

Dabei traten auch Luisa Seel und Alena Nickel als Sängerinnen auf und sorgten für so manche Akzente. Bevor ein Dauerregen einsetzte, hatte die Bläsergruppe der Jägervereinigung Hinterland ihren Auftritt und ließ neben Jagdsignalen und -fanfaren auch den „Jäger aus Kurpfalz“ erklingen. Einen weiteren Höhepunkt des Johannismarktes bildeten die Auftritte der Tanzgruppen des TC Hartenrod 1912, die ihre Aktionen wegen des Regens kurzerhand auf die Bühne des Dorfzentrums verlegten. Zudem hatten die Besucher die Gelegenheit, in „Jeegels Hoob“ an einem Riesenkuchenbüfett zu schlemmen.

von Helga Peter

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