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Feier fördert Zusammenhalt im Ort

Nachbarschaftsfest Sinkershausen Feier fördert Zusammenhalt im Ort

110 fleißige Helfer – bei nur 312 Einwohnern! Das Nachbarschaftsfest in Sinkershausen ist im Ort auf begeisterte Resonanz gestoßen.

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Die kleinen Besucher spielten unter anderem mit Riesenbausteinen.

Quelle: Peter Piplies

Sinkershausen. „Bombastisch!“ Klaus Bartnik spart nicht mit Superlativen. Der Ortsvorsteher ist vom Zuspruch zum ersten Nachbarschaftsfest in seinem Gladenbacher Stadtteil ganz überwältigt und spricht von einem „Jahrzehntereignis“. Der Altbürgermeister von Gladenbach und „Neubürger“ in Sinkershausen hatte das gesellige Miteinander zusammen mit seinen beiden Kollegen aus dem Ortsbeirat organisiert. Ein Vorbereitungsteam und insgesamt 110 freiwillige Helfer hatten dann letztendlich für eine erfolgreiche Umsetzung gesorgt. Der Zusammenhalt im Gladenbacher Stadtteil sei durch die monatelangen gemeinsamen Vorbereitungen enorm gesteigert worden, freute sich Ortsvorsteher Klaus Bartnik bei der Eröffnung über einen schönen Nebeneffekt des Festes.

Bereits am ersten Tag waren zahlreiche kleine und große ­Besucher zum Nachbarschaftsfest gekommen und hatten die ausgelassene Stimmung im geselligen Freundeskreis sichtlich genossen. Zu den Höhepunkten zählte das Kicker-Turnier, bei dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene viel Spaß hatten. Nach zahlreichen spannenden Einzelwettkämpfen siegte das Duo Achim Ginter und Rainer Weigand. „Dorfchef“ Bartnik und Stefan Spindler, der für die Internetseite von Sinkershausen ( www.sinkershausen.de) verantwortlich zeichnet, landeten auf Platz zwei.

Mundharmonikatreff Dautphetal spielte am Sonntag

Für Live-Musik und gute Stimmung sorgte die heimische Band „The Woodpeckers“. Außerdem hatten die Sinkershäuser eine Ausstellung zum 30-jährigen Bestehen des Bürgerhauses vorbereitet. Es gab ­eine Cocktailbar und nicht zuletzt das Ballonglühen.

Speziell für die kleinen Besucher hatte das Vorbereitungsteam ein Spielmobil ausgeliehen. Außerdem konnten sich die Kinder bunte Gesichter schminken lassen. Fleißige Bäckerinnen hatten für Kuchen zum Kaffee gesorgt. Andere Freiwillige standen am Grill oder schenkten Getränke aus. Firmen aus dem Dorf und der Umgebung hatten zudem ein Fest-T-Shirt gesponsert und schon beim Kirschenmarktumzug der Sinkershäuser finanziell geholfen.

Am zweiten Festtag sorgten diverse Gruppen mit Hausmusik für Kurzweil und gute Unterhaltung. Zu den Bühnenakteuren gehörten die Sinkershäuser „Parkplatzmusikanten“ Rüdiger und Miriam Weigand, der Mundharmonikatreff Dautphetal mit seinem Frontmann Siegfried Ortmüller sowie Sketche von Erna Ginter und Karin Berge.

Jeder Besucher trug zum Festmahl bei

Ein weiterer Anlass für das Nachbarschaftsfest in und um das Bürgerhaus war auch das 30-jährige Bestehen des öffentlichen Gebäudes. Dazu gab es eine umfangreiche Ausstellung und eine Einführung „zum langen Kampf um die Entstehung des Bürgerhauses“ in dem heutigen Gladenbacher Ortsteil. ­Besonders engagiert dabei war Bartniks Vor-vor-vorgänger ­Gerhard Berge, der sich damals gegen zahlreiche Widerstände durchsetzen musste. Zum Jubiläum des Bürgerhauses bekam Gerhard Berge nun von Gladenbachs Bürgermeister Peter Kremer (parteilos) eine­ kleine Würdigung mit Urkunde und Präsent zugesprochen. Und auch ­
 Erna Ginter, die sich seit 30 Jahren um das öffentliche Gebäude sehr engagiert kümmert, bekam vom Rathauschef Kremer ebenso diese Ehrung zugetragen.

Der eigentliche Höhepunkt des Nachbarschaftsfestes war jedoch das gemeinsame Essen am Sonntagmittag. Hier hatte­ jeder Teilnehmer etwas zum Festmahl beigesteuert und auch das Organisationsteam hatte für zusätzliche Steaks, Pommes und Würstchen vom Grill gesorgt, sodass niemand hungrig wieder nach Hause gehen musste. Und für den Nachmittag standen unzählige Torten und Kuchen zur Auswahl bereit. Bei der Verlosung des Rundfluges zog die Glücksfee, Kirschenkönigin Daniela, Hartmut Berge.

von Peter Piplies

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