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Hinterland Nach letztem Lehm-Anwurf ist Hütte fertig
Landkreis Hinterland Nach letztem Lehm-Anwurf ist Hütte fertig
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19:57 11.10.2009
Da macht sich auch der Bürgermeister gern mal die Hände schmutzig: Bernd Schmidt übernahm den „letzten Lehmanwurf“ an das keltische Lehmhaus im Dautphetaler Ortsteil Hommertshausen. Quelle: Adrianna Michel

Hommertshausen. „Möge der Weg sich vor dir öffnen und möge Gott mit dir sein“ lautet ein irischer Leitspruch, der über dem Eingang zum keltischen Lehmhaus in der Wiesenstraße 12 in Hommertshausen, steht. Die Einweihung des originalgetreu hergestellten Gebäudes fand am Donnerstag im Kreise aller Sponsoren und Helfer statt. Die Idee zu dem Projekt hatte Elke Plessl, Ergotherapeutin und Expertin der keltischen Kultur, vor einigen Jahren, als das Institut für „Vor- und Frühgeschichte“ der Universität Marburg Ausgrabungen innerhalb des keltischen Ringwalls in Hommertshausen vornahm. Zusammen mit dem St.-Elisabeth-Verein Marburg, Regionalbüro Biedenkopf, reichte Elke Plessl im Zuge der Aktion „Es rappelt in der Kiste“ der Sparkasse Marburg-Biedenkopf die Projektidee „Bau eines keltischen Hauses“ ein und bekam für diesen kreativen Projektvorschlag prompt einen Zuschuss von 24.000 Euro. Baubeginn für das Lehmhaus war März dieses Jahres. Als Grundlage für den Hausbau diente ein Original-Bauplan aus Mackenzell-Hirzenhain. Mithilfe des Bauplans konnte das Haus originalgetreu errichtet werden. Die Hütte besteht aus Holz und Lehm, wobei der gestampfte Lehm zusätzlich mit Stroh vermischt ist. In der Hütte befindet sich sogar ein Backofen aus Lehm, der auch zum Brotbacken dienen soll.Zur Einweihung spielten zahlreiche Kinder und Jugendliche zusammen mit Projektleiterin Elke Plessl einige Szenen aus dem keltischen Leben vor.

von Adrianna Michel

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