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Musiker "entlocken" Blech schöne Töne

Konzert Musiker "entlocken" Blech schöne Töne

Zu den 22. Bad Endbacher Musiktagen erlebten etwa 180 Besucher ein Konzert der „Hinterländer Blasmusik“ Bad Endbach mit den größten Hits der vergangenen fünf Jahrzehnte.

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Normen Wagner begeisterte in einem Solovortrag mit Frank Sinatra’s „My Way“.Foto: Helga Peter

Bad Endbach . Am vergangenen Freitag hatten sich anlässlich der 22. Bad Endbacher Musiktage etwa 180 Konzertbesucher im großen Saal des Kur- und Bürgerhauses eingefunden und erwarteten gespannt den Auftritt der „Hinterländer Blasmusik“ aus Bad Endbach. Unter dem Motto „Hitgiganten“ hatte das Orchester unter der Leitung von Michael Werner ein tolles Programm zusammengestellt, das sich an den Größen der zeitgenössischen Musikszene orientierte. Ute Müller von Tourismus und Marketing begrüßte die Gäste und Michael Herrmann führte mit interessanten Hintergrundinformationen durch das Programm.

Vor dem großen Orchesterblock hatte zunächst das kleine Jugendorchester seinen ganz großen Auftritt. Die Nachwuchsbläser stellten mit „Stonehenge“ ein mystisches Musikstück aus Südengland vor, nahmen die Zuhörer dabei mit in die Jungsteinzeit und danach mit „Land of the Pharaos“ in eine musikalisch dargestellte Szene in das alte Ägypten. Für diese für die Nachwuchsbläser sehr schwierige Interpretation mit wechselnden Facetten und unterschiedlichem Tempo heimsten die Musiker großen Applaus ein.

Viel Wert legen die „Hinterländer Blasmusiker“ auf ihren Nachwuchs und so konnten in dieser Konzertveranstaltung mit Dina Haus und Elias Lin-dauer gleich zwei Nachwuchsbläser das Orchester verstärken und dies durchgängig durch das gesamte Programm. Interessant dabei ist sicher, dass in dem Orchester mit Jakob Lindauer, Markus Lindauer und jetzt Elias Lindauer gleich drei Generationen „dem dicken Blech“ - wie es Michael Herrmann bezeichnete - Töne entlocken.

Mit einer musikalischen Reise in die „Flower-Power“-Zeit stellte die Blasmusiker Hitgiganten, wie „Monday, Monday“, „San Francisco“ oder „Bridge over troubled water“ vor und erinnerte dabei an die Hippiezeit und das legendäre Woodstock-Festival 1969. Einen Kontrast dazu bildete die danach folgende Ballade „Leningrad“ von Billy Joel. Auch die Hits der Beatles, der Pop-Band der 1960er Jahre, mit „Yesterday“, „Michelle“, „Yellow Submarine“, „Hey Jude“ und „Can‘t buy me love“ durften in diesem Programm nicht fehlen.

Für Gänsehaut sorgte das Trompetensolo von Normen Wagner, mit dem er mit „My Way“ mit Untermalung durch das Orchester an einen großen Hit von Frank Sinatra erinnerte. Nach der Pause brachten die Musiker unter anderem auch mit „Tears in Heaven“ eine Ballade von Eric Clapton zu Gehör, mit Soloeinlagen durch Marco Herrmann am Ersten Flügelhorn. Einen weiteren Höhepunkt bildete „Heal the world“, eine Komposition von Mi-chael Jackson, dem King of Pop, die das Orchester eindrucksvoll intonierte.

Leicht und beschwingt ließen die Blasmusiker die großen Udo-Jürgens-Hits, wie „17 Jahr, blondes Haar“, „Griechischer Wein“ oder „Mit 66 Jahren“ erklingen und ernteten dafür Bravo-Rufe. Auch die Bert-Kaempfert-Klänge und großen Erfolgshits, wie „Magic Trumpet“ und „Spanish eyes“, trafen den Geschmack des Publikums. Den krönenden Abschluss bildete ein Potpourri der größten ABBA-Hits.

Nach überwältigendem Applaus bedankte sich Dirigent Werner bei dem Publikum, lobte die Leistung des Orchesters und schwang zum Abschluss noch einmal den Taktstock zu „One Moment in Time“, einen Popsong von Whitney Houston.

von Helga Peter

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