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Mofa-Fahrer gehen an ihre Grenzen

Rüchenbach Mofa-Fahrer gehen an ihre Grenzen

26 Mannschaften gingen am Samstag beim siebten Mofacross-Rennen in Rüchenbach an den Start. Der Startschuss fiel um 12 Uhr auf einen abgeernteten Getreideacker.

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Rüchenbach. „Wir haben richtig Glück mit dem Wetter, viele Zuschauer, keine Verletzten. Ich bin sehr zufrieden“, sagte Daniel Sohn, einer der Veranstalter vom „Klein Kaliber Motorsport Hinterland“. Etwa 800 Besucher waren am Samstag nach Rüchenbach gekommen, um zu sehen, wie die angereisten furchtlosen Mofafahrer den etwa 800 Meter langen präparierten Parcours auf einem abgeernteten Getreideacker meisterten.

„Es ist mal was Anderes. Ich war schon öfter hier und es ist jedes Mal ein Erlebnis“, sagte Thomas Burk. Sein Sohn Leon Burk ergänzt: „Besonders toll finde ich, wie die Fahrer über die Sprungschanze springen.“

 

„Wir haben mit Bagger und Raupe einen Sprunghügel, eine Steilwandkurve und ein ‚Waschbrett’, das sind mehrere kleine Hügel hintereinander, in das Feld gebaut“, erklärte Sohn und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Auch wenn es nicht so aussieht, aber das Feld kann im nächsten Jahr wieder bepflanzt werden.“

Die größte Herausforderung an dem Rennen sei der aufgewirbelte Staub gewesen, der manchmal die Sicht behinderte und vor allen Dingen die Zeit, da man sich irgendwann nicht mehr konzentrieren könne, berichtete Frank Ried vom Team „Possmann“. „Aber der Spaßfaktor ist trotzdem sehr hoch“, ergänzte er. Bei Ermüdungserscheinungen, Konzentrationsschwächen, Hunger, Durst oder anderen Bedürfnissen durften die Mannschaften ihren Fahrer wechseln.

Auch Pausen waren erlaubt. Allerdings hatte diejenige Mannschaft die besten Chancen auf einen Sieg, die die längste Zeit durchhielt. Denn zum Schluss zählte die Anzahl der gefahrenen Runden.

Zur Vorbereitung auf ein solches Rennen empfiehlt Sohn deshalb: „Man muss seine Ausdauer trainieren, zum Beispiel beim Fahrradfahren, und viel Magnesium zu sich nehmen, um Krämpfen vorzubeugen“.

von Salomé Weber

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