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Modelleisenbahn zieht immer noch

Gladenbach Modelleisenbahn zieht immer noch

Aus nah und fern kamen Freunde der Miniaturwelt wieder ins Haus des Gastes, um für ihr Hobby neue Teile zu erstehen.

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Auf einem Teil der Ausstellungsfläche waren die Anlagen der Modellbaufreunde Rachelshausen zu sehen.

Quelle: Gianfranco Fain

Gladenbach. Nach dem Schneechaos im Vorjahr und den wirtschaftlichen Unwägbarkeiten in den Jahren zuvor, passte am Sonntag alles für die Eisenbahnfreunde Rachelshausen. Schon anderthalb Stunden nach Beginn der Modelleisenbahn- und Autotauschbörse war Vereinsvorsitzender Bernd Müller sehr zufrieden ob des Besucherzuspruchs und auch zuversichtlich, dass „wir diesmal an unsere besten Besucherzahlen wieder rankommen“.

Denn es gab nicht nur den obligatorischen Andrang zur Eröffnung, wenn Sammler in der Hoffnung auf Raritäten oder lang gesuchte fehlende Stücke für die eigene Sammlung den Saal stürmen, auch danach herrschte im Haus des Gastes stetes geschäftiges Treiben, wurden Lokomotiven, Waggons, Gleismaterial und sonstiges Zubehör begutachtet und wechselten den Besitzer. So sind Interessenten und Anbieter, wie Otto Uhsat aus Bad Endbach, der an seinem Tisch Modellautos aus der eigenen Sammlung anbot, oder auch die professionellen Händler, die bis zu zehn Meter Verkaufsfläche aufgebaut hatten, auf ihre Kosten gekommen.

Für Müller ist das Interesse der Anbieter und der Besucher ein Beleg dafür, dass die Auswahl auf der mittlerweile 20. Tauschbörse stimmt. Man habe neben Gebrauchsmaterial und seltenen Stücken sowie den vielen zu sehenden Anlagen auch weitere Besonderheiten im Angebot, die es auf anderen Modellbörsen nicht gebe. Zum Beispiel den Lok-Doktor Hans-Jürgen Staubitz, der kleine Pannenursachen an Ort und Stelle behebt. Er ist ebenso Stammgast wie viele andere Anbieter, die zum großen Erfolg beitragen. „Die 20. Tauschbörse, davon haben wir am Anfang nicht zu träumen gewagt“, gesteht Müller.

von Gianfranco Fain

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