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Hinterland Mitte Mai ist das Nadelöhr Geschichte
Landkreis Hinterland Mitte Mai ist das Nadelöhr Geschichte
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18:40 09.04.2013
Gladenbach

Jeden nur halbwegs frostfreien Tag in den vergangenen Wochen nutzte das beauftragte Bauunternehmen, um das letzte Stück des ersten Bauabschnitts der Jakob-Heuser-Straße von der Anbindung an die Bundesstraße 255 bis zur oberen Einmündung der Straße „Auf dem Würtenberg“ fertigzustellen.

Nach Ostern begann der Ausbau des zweiten, kürzeren Abschnitts von der unteren Einmündung der Straße „Auf dem Würtenberg“ bis zur Bahnhofstraße, einschließlich der Kreuzung Bahnhofstraße/Hüttenweg. Um den Engpass gegenüber dem Bahnhofsgebäude verbreitern zu können, muss ein Teil des dem Bahnhof vorgelagerten Geländes hinzugenommen werden. Dort werde in Kürze eine Aufschüttung erfolgen, um auf die nötige Fahrbahnbreite zu kommen, sagt Bauamtsleiter Ullrich Weber. Zu den Arbeiten, die das Bauunternehmen bisher erledigte, zählte das Verlegen von Kabeln.

Gegenüberliegend dem Bahnhof gibt es eine kleine fast in Vergessenheit geratene Parkfläche, die ebenfalls der Bahn gehörte und, genauso wie das übrige Gelände, jüngst von der Stadt gekauft wurde. Dort wird wurde ein kleines Stück weggenommen, um die Kurve mehr abzurunden. Der Rest der Grünfläche soll erhalten bleiben.

Die Straße wird sieben Meter breit, genauso wie im oberen Abschnitt. Sie ist damit zum Teil deutlich breiter als die frühere Baustraße. Fortgeführt wird im unteren Bereich der oben auf der Hangseite bereits fertiggestellte Bürgersteig. Auf der anderen Straßenseite wird für den Abfluss des Oberflächenwassers gesorgt.

Wenn im letzten Bauabschnitt die zweite Tragschicht aufgebracht ist, kann der Verkehr wieder rollen. Bis dahin bleibt die Jakob-Heuser-Straße zwischen den Einmündungen „Auf dem Würtenberg“ und „Bahnhofstraße“ für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über die Bahnhofstraße, Berliner Straße, Goethestraße, Gießener Straße (B 255 Richtung Erdhausen) zur Jakob-Heuser-Straße und umgekehrt.

Die Deckschicht für die gesamte Jakob-Heuser-Straße soll - voraussichtlich im Juli - in einem Zug aufgetragen werden. „Damit vermeiden wir unnötige Nähte und unterschiedliche Farbschattierungen“, erklärt der Bauamtsleiter.

Seit 1999 hat die Jakob-Häuser-Straße die Qualität einer Baustraße. Über sie fließt nicht nur der Verkehr von und zu den Gewerbebetrieben „Im tiefen Graben“ und ins Neubaugebiet „Am Würtenberg“ - sie ist längst zu einer Entlastungsstraße geworden: Viele motorisierte Verkehrsteilnehmer, die früher über die Goethestraße, Berliner Straße und Bahnhofstraße Richtung Mornshausen fuhren, nutzen längst die Jakob-Heuser-Straße als Abkürzung zur Landesstraße 3048. Und das obwohl man auf der Holperstrecke nur sehr langsam vorankam und am Bahnhof eine Engstelle bestand, an der zudem eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometer pro Stunde galt.

von Hartmut Berge

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