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Mitarbeiter spenden ihre Freizeit

Wiesenbach Mitarbeiter spenden ihre Freizeit

Mitarbeiter und Lieferanten von Christmann + Pfeifer in Breidenbach spendeten eine 500 Quadratmeter große Stahldachkonstruktion für die Erdbebenopfer in Haiti.

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In der Fertigungshalle von C+P dankte Klaus Dewald (6. von links) den Mitarbeitern und Lieferanten von C + P, die die Stahl-Dachkonstruktion für die Haiti-Erdbebenopfer ermöglichten.

Quelle: Klaus Peter

Wiesenbach. Am 12. Januar bebte in Haiti die Erde – mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala. Am Mittwochh überreichten etwa 30 Mitarbeiter des Wiesenbacher Unternehmens Christmann + Pfeifer und einige Lieferanten der Firma eine Stahldachkonstruktion an Klaus Dewald von dem Hilfswerk „Global Aid Network GAiN aus Gießen. Die Mitarbeiter und Lieferanten von C + P hatten die 15 Tonne schwere und 500 Quadratmeter große Stahlhalle kostenlos gefertigt.

Derzeit würden Lebensmittel bei den dort jetzt vorherrschenden Temperaturen von rund 45 Grad Celsius noch in Zelten gelagert. Um die Lebensmittel besser lagern zu können, entwarf der Gründer des Hilfswerkes gemeinsam mit dem Architekten Edgar Zeiß eine 500 Quadratmeter große Lagerhalle, deren Seitenwände aus aufeinander gestapelten Containern bestehen. Der Dachbereich sieht für die Luftzirkulation seitlich eine etwa ein Meter hohe Öffnung vor. „Zur Abgabe eines Kostenvoranschlages für die Dachkonstruktion ist auch die Firma Christmann + Pfeifer angeschrieben worden“, erklärte Dewald.

Jürgen Tesch, Bereichsleiter Stahlhochbau bei C+P, berichtete, dass er ein Gespräch mit dem Architekten geführt habe, der neben Details zur Konstruktion um eine kleine Spende für das Projekt gebeten habe. Tesch selbst habe dann die Mitarbeiter in der Fertigung aber auch im Technischen Büro angesprochen, ob diese bereit seien, die anfallenden Arbeiten in ihrer Freizeit, also ohne Entlohnung, durchzuführen. Die Mitarbeiter sagten sofort zu. „Anschließend habe ich mich mit den Lieferanten in Verbindung gesetzt, das Problem geschildert und um Unterstützung gebeten“, erläuterte der Bereichsleiter. So seien etwa zwei Drittel der Zulieferer-Materialien entweder kostenlos oder zu einem absoluten Sonderpreis zur Verfügung gestellt worden.

von Klaus Peter

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