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„Mitarbeiter machen Erfolg möglich“

Oberhessische Presse „Mitarbeiter machen Erfolg möglich“

OP-Verleger und -Chefredakteur Dr. Wolfram Hitzeroth verabschiedete Renate Bremer, Bernhard Henn, Waltraud Heuser, Herbert Dinklage, Ursula Weritz und Dieter Zimmer in „einen neuen Lebensabschnitt“.

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Dr. Wolfram Hitzeroth (3. von rechts) verabschiedete im Beisein von Chefredakteur Christoph Linne (hinten, von links), Geschäftsführer Steffen Schindler (3. von links) und Betriebsratsvorsitzendem Hans-Jürgen Sitt, Renate Bremer (vorne, von links), Waltraud Heuser und Ursula Weritz in den Ruhestand.

Quelle: Uwe Brock

Marburg. Renate Bremer arbeitete seit 1991 für die OP-Redaktion als Redaktionsekretärin – zunächst in der Außenredaktion in Gladenbach, dann in der Redaktion in Marburg. Bernhard Henn arbeitete bis zu seinem Ausscheiden in der Druckvorstufe, im Satz. Waltraud Heuser begann ihre Tätigkeit bei der OP im Jahr 1986. Sie arbeitete als Chefsekretärin für die Geschäftsführung. Laut Dr. Hitzeroth war sie „eine wichtige Schaltstelle zwischen Geschäftsleitung und den einzelnen Abteilungen“. Sie organisierte die Neujahrsempfänge und Gartenfeste der OP und war maßgeblich an der Organisation der „OP-Millennium-Party“ am 31. Dezember 1999 beteiligt.

Herbert Dinklage war als Kurierfahrer bei der Oberhessischen Presse angestellt. Ursula Weritz kam 1989 zur OP. Dort arbeitete sie in der Anzeigenabteilung. „Besonders die Zeit mit dem ehemaligen Anzeigenleiter Andreas Holch war hochspannend“, erinnerte sie sich. Dieter Zimmer war bei der Oberhessischen Presse für die Buchhaltung zuständig. In seiner Ansprache ging Dr. Wolfram Hitzeroth zunächst auf die Zeit ein, in der die „Neu-Ruheständler“ aufgewachsen waren und überreichte den ehemaligen Mitarbeitern einen Bildband des ehemaligen Spiegel-Fotografen Josef Heinrich Darchinger mit dem Titel „Wirtschaftswunder 1952 bis 1967“. Anschließend ging er auf die Entwicklung der OP in den vergangenen Jahren ein. „Alle Mitarbeiter machten den Erfolg möglich, den unser Verlag in den vergangenen Jahren hatte“.

1985 stellte er als eines der entscheidenden Jahre der OP-Geschichte dar. Damals übernahm eine junge Mannschaft mit Geschäftsführer Rolf Sandmann und Chefredakteur Paul-Josef Raue das Ruder. 1988 erfolgte ein wichtiger Relaunch der OP, und 1990 wurde die Vollredaktion eingeführt. Die OP-Redaktion in Gladenbach zog ebenfalls 1990 in moderne Räume. 1991 feierte der Verlag das 125-jährige Bestehen, und nach der Wende engagierte man sich in Eisenach mit der „Eisenacher Presse“, die über viele Jahre erfolgreich arbeitete. 1995 schieden Raue und Sandmann aus, und es erfolgte eine erneute Zäsur, Dr. Hitzeroth selbst übernahm die Geschäftsführung. 1997 wurde die neue Rotation eingeweiht und die drei Anzeigenzeitungen „Hinterland extra“, „Marburg extra“ sowie „Anzeiger extra“ am Markt platziert.

Zu diesem Zeitpunkt erfolgte laut Geschäftsführer Steffen Schindler auch der erste digitale Umbruch im Hause der OP. „Die Madsack-Beteiligung vor sieben Jahren war für die OP ein erneuter Meilenstein. Unser Haus ist innerhalb der Gruppe mittlerweile sehr stark akzeptiert. Wir haben in den vergangenen Jahren stets etwas unternommen und bewegt“, so Dr. Hitzeroth weiter. Die ganze Entwicklung habe den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „stets viel abverlangt“. „Es ist ein Kraftakt gewesen, der bis heute anhält. Und sie waren stets daran beteiligt“, stellte Dr. Wolfram Hitzeroth abschließend fest und wünschte für den Ruhestand alles Gute.

von Michael Acker

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