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Mit eingeklappten Spiegeln in Garage

Kehlnbach Mit eingeklappten Spiegeln in Garage

Als erster aller Ortsbeiräte Gladenbachs hat sich das Kehlnbacher Gremium mit der Wunschliste für 2012 befasst. An erster Stelle steht ein alter Wunsch: der Bau einer Garage für das Feuerwehrauto.

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Direkt oberhalb des Spielplatzes in Kehlnbach – auf der tragenden Decke der Löschwasserzisterne – soll nach dem Wunsch der Feuerwehr und des Ortsbeirates eine Garage für das Einsatzfahrzeug entstehen.

Quelle: Hartmut Berge

Kehlnbach. Der Ortsbeirat des kleinsten Gladenbacher Stadtteils Kehlnbach ist bescheiden geworden. Seit den 1990er Jahren trug das Gremium in schöner Regelmäßigkeit den Wunsch an die Stadt heran, ein Feuerwehrgerätehaus zu bauen.

Dieses Ansinnen scheiterte aber stets an den Finanzen. Das Problem ist geblieben: Das Fahrzeug der freiwilligen Feuerwehr ist nach wie vor in einer Garage im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht – ein Provisorium, das keineswegs den Normen und Bestimmungen gerecht wird.

Seit Jahr und Tag müssen die Kehlnbacher die Spiegel des Einsatzfahrzeugs einklappen und der Fahrer braucht einen Einweiser um ohne Schrammen in die enge Garage zu gelangen.

Nun wären die Einsatzkräfte und der Ortsbeirat schon mit einer ordentlichen Garage zufrieden. Der Standortwunsch ist der gleiche wie vor 20 Jahren: die Löschwasserzisterne. Sie ist mit einer tragfähigen Betondecke versehen.

Damit sich der Wunsch in die eng gestrickten Haushalte der Stadt Gladenbach einplanen lässt, kündigt Ortsvorsteher Harald Rink an: „Unsere Feuerwehr und der Ortsbeirat werden mit anpacken.“ Mithilfe der Eigenleistung sollen die Baukosten reduziert werden.

von Hartmut Berge

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Hinterlandausgabe der OP.

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