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Mit dem Pool wäre das Hinterland ganz vorn

Gewerbegebiete Mit dem Pool wäre das Hinterland ganz vorn

Seit gut zweieinhalb Jahren entwickeln die Bürgermeister von sechs Hinterländer Gemeinden sowie Lohra die Grundzüge eines Gewerbeflächenpools. Jetzt wurden die Gemeindevertreter in die Diskussion einbezogen.

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Wenn es einen Gewerbeflächenpool gibt, werden auch die Flächen des Gewerbeparks Salzbödetal dazugehören.

Quelle: Gianfranco Fain

Niedereisenhausen. Am Dienstagabend kam der Regierungspräsident persönlich nach Niedereisenhausen, um mit seinen Mitarbeitern die Mitglieder der politischen Gremien der Hinterländer Städte und Gemeinden nicht nur über den Stand der Vorgespräche zur Gründung eines Gewerbeflächenpools zu informieren, sondern auch dafür zu werben. Dabei sprach Dr. Lars Witteck im Bürgerhaus des Steffenberger Ortsteils gegenüber den aufgeschlossenen 40 Gemeindevertreter bei der Beantwortung ihrer kritischen Fragen auch Klartext.
Sätze wie „Sie können gemeinsam gewinnen oder jeder für sich untergehen“ oder „Entweder wir machen es richtig und bringen alles ein oder wir besch. . .uns selbst“ erhöhten die Aufmerksamkeit der Teilnehmer. Diese wollten zum Beispiel wissen, wie verhindert werden soll, dass einige Gemeinden ihre Filetstücke einbringen, andere dagegen nur ihre Brachen und so vom Pool profitieren (Dr. Horst Falk, CDU-Dautphetal), oder „Müssen alle acht Kommunen einheitliche Gewerbesteuersätze haben?“ (Achim Reichel, CDU Steffenberg), oder „Womit belegen Sie die Aussage, dass wirtschaftliche Entwicklung künftig nur in größeren räumlichen Zusammenhängen und mittels kommunaler Kooperation erfolgt?“ (Helena Leinweber, FDP Biedenkopf), oder „Was wird aus den bestehenden Interkommunalen Gewerbegebieten und ihren Verbindlichkeiten?“ und „Wie erfolgt die Vermarktung, brauchen wir dazu einen Geschäftsführer und eine Sekretärin?“ (Werner Waßmuth, CDU Lohra).

von Gianfranco Fain

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