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Mit dem Geld vom Land fällt der Startschuss

Hochwasserschutz Mit dem Geld vom Land fällt der Startschuss

Die Ausschreibungen für die drei rund sieben Millionen Euro teuren Hochwasserschutzanlagen können nun beginnen.

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Besonders oft tritt die Salzböde im Februar über ihre Ufer und überschwemmt das Umland. Mit dem Bau der Hochwasserschutzanlagen soll damit Schluss sein.

Lohra. In den Gemarkungen von Bad Endbach, Gladenbach und Lohra werden im nächsten Jahr Bauarbeiten in Angriff genommen, die sich bis zum Rhein hin auswirken werden. Dies verdeutlichte Dr. Thomas Schäfer (CDU), Staatssekretär im Hessischen Finanzministerium, am Freitag bei der Übergabe von Bewilligungsbescheiden für Hochwasserschutz-Projekten im Rathaus Lohra. Der Biedenkopfer brachte aus dem wassergeschädigten Wiesbaden geldwerte Schreiben mit.

Insgesamt 5,67 Millionen Euro gibt das Land Hessen für den Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens im Gladenbacher Stadtteil Weidenhausen und im Lohraer Ortsteil Damm, sowie zum Bau eines Retentionsraumes an der Salzböde in der Gemarkung Bad Endbach aus. Bei einem Investitionsvolumen in Höhe von sieben Millionen Euro bedeutet das eine Förderquote von 85 Prozent. Angesichts dieser Quote nahmen die Bürgermeister Markus Schäfer (CDU), Klaus-Dieter Knierim (CDU) und Georg Gaul (parteilos) die Bescheide mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.Für die nicht auf Rosen gebetteten Kommunen bedeutet dies „eine Belastung, die richtig Bauchschmerzen bereitet“, sagte Gaul, obwohl die Förderung „höher ausgefallen ist, als gedacht“.

von Gianfranco Fain

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