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Hinterland Mit Technik gegen Qualm und Hitze
Landkreis Hinterland Mit Technik gegen Qualm und Hitze
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18:33 28.11.2013
Der Beigeordnete Alfred Hausburg (links) mit einem noch verpackten Rauchverschluss. Daneben Holger Höpfner von der SV Sparkassen-Versicherung zusammen mit Gemeindebrandinspektor Ralf Freund.Foto: Dennis Siepmann
Dautphe

Wenn es einmal brennt, spielen viele Faktoren eine Rolle, damit das Feuer möglichst schnell gelöscht werden kann. Ein schneller Zugriff ist wichtig, die perfekt abgestimmte Teamarbeit der Einsatzkräfte vielleicht noch wichtiger. Natürlich muss auch die Ausstattung passen. Die Helfer sind deswegen dankbar über jede technische Hilfe, die sie bei ihrer Arbeit verwenden können.

Die freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Dautphetal können nun im Ernstfall auf ein neues Hilfsmittel zurückgreifen: den mobilen Rauchverschluss. Was nicht besonders spektakulär aussieht, erfüllt jedoch seinen Zweck.

Ein nicht brennbares Tuch, das an einem Metallrahmen befestigt ist, sorgt dafür, dass Hitze und giftiger Brandrauch sich nicht unkontrolliert ausbreiten. Befestigt wird dieser Rauchverschluss mittels einer Spreizstange, die im Türrahmen verankert wird.

Treppenhäuser und Fluchtwege sollen durch diese Technik vor den giftigen und ätzenden Bestandteilen des Qualms geschützt werden. Da die Feuerwehr in geduckter Haltung in in brennende oder verrauchte Räume vordringt, wird nur der untere Teil des Rauchverschlusses geöffnet. Die heißen Brandgase befinden sich zumeist an der Zimmerdecke.

„Sinnvolle Anschaffung“

„Nicht jede Ortswehr verfügt über einen Lüfter, allein schon deswegen ist diese Anschaffung sinnvoll“, sagte Gemeindebrandinspektor Ralf Freud bei der offiziellen Übergabe im Dautphetaler Rathaus. Überreicht wurden die zwölf mobilen Rauchverschlüsse von Holger Höpfner, Leiter der SV Sparkassen-Versicherung in der Generalagentur Gladenbach. Der Beigeordnete Alfred Hausburg dankte Höpfner für die Spende und freute sich darüber, dass die Ortswehren im Notfall nun noch besser aufgestellt seien – dieser Notfall sollte aber besser gar nicht erst eintreten.

von Dennis Siepmann

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