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Hinterland Mit Landkreis tiefer ins digitale Zeitalter
Landkreis Hinterland Mit Landkreis tiefer ins digitale Zeitalter
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16:21 12.05.2017
Dautphetals CDU-Vorsitzender Dr. Horst Falk fordert kostenloses und freies W-Lan an zentralen Orten. Quelle: Grey59 / pixelio.de
Dautphe

In ihren Reden zum Haushalt 2017 der Gemeinde Dautphetal gingen die Fraktionsvorsitzenden mehr oder weniger darauf ein, was mittelfristig in der Gemeinde geschehen soll. Einzig der CDU-Vorsitzende Dr. Horst Falk trug eine regelrechte To-do-Liste vor, die von den Kindertagesstätten über die Feuerwehr, die Dorferneuerung und die medizinische Grundversorgung (die OP berichtete) bis zur digitalen Welt reicht.

Die OP sprach über diese­ Punkte mit Bürgermeister Bernd Schmidt von den Freien Wählern, um den Stand und den Fortgang zu erfahren. Der vierte Teil der kleinen Serie beschäftigt sich mit Dautphetal 4.0, wie der nächste Schritt in der digitalen Entwicklung der Gemeinde auch genannt wird.

„Wir sind auf dem Weg dorthin“, sagt Schmidt. Hilfreich soll dabei die kürzlich erfolgte befristete Anstellung eines Mitarbeiters für den IT-Bereich der Gemeindeverwaltung sein. Der soll Veränderungen schnell voranbringen, gedacht wird an ein Dokumentenmanagement-System, eine neue Haushalts-Software, die Planung eines komplett neuen Leitungssystems in der Gemeindeverwaltung und eine neue Homepage mit verbesserter Optik des Angebotes.

Hotspots und digitale Soft- und Hardware aktualisieren

Am Ende dieser Kette stehe dann die gewünschte Verteilung von Tablets an alle Gemeindevertreter, erklärt Schmidt. Doch Dr. Falk fordert mehr: „Wir brauchen kostenloses und freies W-Lan an zentralen Orten, wie Rathaus, Bürger- und Dorfgemeinschaftshäusern, Bahnhöfen, Bushaltestellen, Einkaufszentren, Punkten an denen nicht alle Mobilfunknetze verfügbar sind, und so weiter. Gut aufgestellt sind wir beim Breitbandausbau, jetzt müssen Hotspots und die digitale Soft- und Hardware schnell aktualisiert werden.“

Das freie W-Lan sei jetzt auf dem Weg, erklärt Schmidt. Die Gemeinde habe sich angemeldet, um Fördergeld im Zuge ­einer kreisweiten Initiative zu ­erhalten, berichtet der Bürgermeister. Angemeldet seien nahezu alle öffentlichen Bereiche im Gemeindegebiet, ergänzt Schmidt, das heißt: an allen Bürger- und Dorfgemeinschaftshäusern, Frei- und Hallenbädern, den Feuerwehren und auch den beiden Bahnhöfen in Friedensdorf und Buchenau. Aber: „Wenn uns vom Landkreis nicht jeder Wunsch erfüllt wird, müssen unsere Kommunalpolitiker entscheiden, was noch gemacht werden soll.“

Der Fraktionschef der Christdemokraten warf in seiner Rede auch einen kritischen Blick auf die Homepage der Gemeinde Dautphetal. Bereits 2011 sei auf Betreiben der CDU der Wechsel von einer reinen Website zum E-Government gestartet. Heute falle ihm auf, dass zum Beispiel „Die Rubrik ,Rathaus und Politik‘ ihrem Namen gerecht werden. Gemeindevorstand und -vertretung dürfen hier nicht länger unerwähnt bleiben.“

von Gianfranco Fain

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