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Mit Kreativität gegen das Komasaufen

Prävention, Aufklärung und Kreatives Mit Kreativität gegen das Komasaufen

Kunst gegen Komasaufen – unter diesem Motto steht der Plakatwettbewerb, mit dem die Deutsche Angestellten Krankenkasse das Rauschtrinken bekämpfen will.

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Kampf dem Komasaufen: Mit einem Plakatwettbewerb will die DAK-Gesundheit Kinder und Jugendliche vor der Gefahr Alkohol warnen.

Quelle: Jens Büttner / Tobias Kleinschmidt

Marburg. Die Zahlen der Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland infolge von Alkoholmissbrauch in Krankenhäuser eingeliefert werden müssen, ist zwar rückläufig. 2010 waren es aber alleine in Hessen 1690 Zehn- bis 20-Jährige, die sich zum Teil bis zur  Bewusstlosigkeit betranken.

Und daher sagt Michael Hübner, DAK-Hessenchef, auch: „Wir müssen das Thema weiter auf den Stundenplan setzen.“ Und das in Form von Kreativität. „Bunt statt blau“ heißt die bewährte Aktion der Krankenkasse und richtet sich an Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren. 

„Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche selbst die glaubwürdigsten Botschafter“, sagt Sabine Weinreich von der DAK Marburg. Im vergangenen Jahr hatten deutschlandweit 12.500 junge Künstler mitgemacht, Plakate gemalt, das Thema im Unterricht behandelt.

Prävention, Aufklärung und Kreatives in einem – das Konzept trägt Früchte. Nicht zuletzt, weil es von prominenten Politkern, Wissenschaftlern und Künstlern repräsentiert wird. Mit der Kampagne gelinge es beispielhaft, ein Zeichen gegen das Rauschtrinken zu setzen, sagt Dr. Eva Geitz, Vorsitzende des Blaukreuz-Landesverbanes Hessen.

von Carsten Bergmann

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