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Mit Endbachern, aber ohne Dieter Theis, geht es weiter

Windpark Mit Endbachern, aber ohne Dieter Theis, geht es weiter

Eklat oder Befreiungsschlag für die weitere Arbeit der Mediationsrunde um den geplanten Windpark auf dem Hilsberg? Am Donnerstagabend drohte der Mediation das vorzeitige Ende.

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Symbolbild Windpark

Quelle: Archivfoto

Marburg. Im Anschluss habe ein „vernünftiges Arbeitsklima“ geherrscht, erklärt Mediator Friedrich Bohl.

Zuvor muss es am Donnerstagabend jedoch hoch hergegangen sein, so hoch, dass die Mediation um den geplanten Windpark auf dem Hilsberg zu platzen drohte, weil die Bad Endbacher Delegation ankündigte, die Gesprächsrunde zu verlassen, wenn Dieter Theis daran teilnehmen würde.

Der Steinperfer, der auch in der Gemeindevertretung für die Steffenberger Bürgerliste aktiv ist, kam zur Versammlung, ohne eingeladen zu sein, wie Bohl bestätigt: Offensichtlich sei er von den beiden Vertreterinnen der Interessengemeinschaft (IG) Pro Natur Steinperf mitgebracht worden.

Bohl, der seine Aufgabe darin sieht, die am Tisch sitzenden Parteien aufeinander zuzubewegen, bat die Beteiligten zu einem Gespräch, in dessen Folge Theis den Versammlungsraum im Kreishaus verließ. „Ich weiche der Diktatur, um der Demokratie Raum zu geben“, sagt Theis dazu. Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer habe gefordert, ihn von der Versammlung auszuschließen, weil er sich als Windkraftgegner zu erkennen gegeben habe.

Während die beiden Initiatorinnen der IG blieben, verließ aus Solidarität mit Dieter Theis auch Erhard Theis die Versammlung.

Markus Schäfer bestätigt, dass er im Namen der Bad Endbacher Delegation angekündigt habe, dass diese bei einem Verbleiben von Theis die Mediation verlassen werde. Er habe auch seinem Amtskollegen Pfingst bei einem Treffen in der Woche mitgeteilt, dass man Theis von Bad Endbacher Seite nicht akzeptieren will.

von Gianfranco Fain

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