Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Millionen-Projekt geht ans Netz
Landkreis Hinterland Millionen-Projekt geht ans Netz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:02 22.12.2011
Mitinvestor Wilfried Rühl (mit Manuskript) informierte die Besucher, unter ihnen auch Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink (2. von rechts) und Landrat des Lahn-Dill-Kreises Wolfgang Schuster (5. von rechts), über die Technik des Solarparks in Hohenahr. Quelle: Klaus Peter

Hohenahr-Erda. Wenige Tage vor Weihnachten wurde der Solarpark Hohenahr, der auf dem ehemaligen Nato-Tanklager entstand, in Betrieb genommen. Die Investoren Herbert Etzelmüller, Georg Michel, Heinz-Hermann Michel, Hans-Wilhelm Kisch, Georg Rühl, Wilfried Rühl, Rolf Witezek und Heinrich Bremer aus den Kommunen Lohra und Fronhausen investierten in diesen Solarpark etwa acht Millionen Euro.

Im Beisein von Landrat Wolfgang Schuster (Lahn-Dill-Kreis), Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink, den Mitgliedern der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstandes der Gemeinde Hohenahr sowie Vertretern der am Bau beteiligten Firmen wurde in einer Feierstunde die offizielle Inbetriebnahme vorgenommen.

Am 14. September, so berichtete Hans-Wilhelm Kisch, sei der erste Spatenstich erfolgt und gut drei Monate später werde nun die offizielle Inbetriebnahme vorgenommen.

Während der anschließenden Besichtigung des Solarparks erläuterten Wilfried Rühl und Georg Rühl die Technik und Größe der Anlage. Wie Wilfried Rühl berichtete, sind während der Bauzeit durchschnittlich zwischen 25 und 35 Mitarbeiter vor Ort gewesen, die in dieser Zeit „Gewaltiges geleistet“ hätten. Die Arbeiten positiv beeinflusst habe die doch trockene Wetterlage im Herbst, die wesentlich dazu beigetragen habe, dass der Termin der Fertigstellung erfolgen konnte. Die Gesamtgröße des Geländes des ehemaligen Nato-Tanklagers bezifferte Wilfried Rühl auf 162.000 Quadratmeter, wobei die Modulfläche 28.000 Quadratmeter betrage. Die Anlagenleistung sei konzipiert mit 3.913,68 kWp (Kilowatt-Peak), wobei die Möglichkeit bestehe, diese Anlage auf 5 Megawatt zu erhöhen. Mit dieser Leistung könnten mehr als 1.100 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink  zeigte sich erfreut, dass sich Investoren für diesen Solarpark gefunden hätten.

„Die Sonne stellt keine Rechnung und ist kostenlos, lediglich die Technik muss bezahlt werden.“

Für ihn sei es in den vergangenen Wochen bereits der dritte Solarpark, dessen Inbetriebnahme er erleben durfte. Eine solche Anlage sei auch eine Chance für den ländlichen Raum, um zusätzliche Gelder zu akquirieren, und die regenerativen Energien seien auch eine Chance für die Zukunft.

von Klaus Peter

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP und bereits am Donnerstagabend auf Ihrem iPad.