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Milchbauern wollen penetrant bleiben

Kampf um den Michpreis Milchbauern wollen penetrant bleiben

Nach zwei Lieferstopps im Jahr 2008 und vielen weiteren Aktionen wurde es zuletzt ruhiger im Kampf um den Milchpreis. Doch er geht weiter. Die Bauern wollen „penetrant“ eintreten für den kostendeckenden Preis.

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„Faironika“, die Kuh, die für den fairen Milchpreis steht, ist das Symbol des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM). Der Bundesvorsitzende Romuald Schaber präsentiert „Faironika“ beim Neujahrsempfang des Kreis-BDM als Anstecknadel. Mit dabei: BDM-Kreisvorsitzender Kurt Werner.

Quelle: Nadine Weigel

Sarnau. Seit 1998 haben die Milcherzeuger unter den Landwirten im Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) eine spezielle Vertretung. Der Verbandsvorsitzende Romuald Schaber war am Montagabend zu Gast in Sarnau, wohin das Kreisteam des BDM zum Neujahrsempfang eingeladen hatte.

Vor knapp 70 Zuhörern blickte Schaber zurück und voraus, informierte die heimische Milcherzeuger über die Lobbyarbeit des BDM und über die aktuellen agrarpolitischen Diskussionen, vor allem auf EU-Ebene. Dabei stand für den aus München angereisten Bundesvorsitzenden fest:

„Wir müssen den voll kostendeckenden Milchpreis penetrant einfordern. Und erst, wenn es uns selber zum Halse heraushängt, beginnt‘s bei den anderen zu wirken.“Von einem Milchpreis, der die Produktionskosten deckt, konnten die Erzeuger in den vergangenen Jahren nur träumen.

von Carina Becker

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