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Mehr Platz für noch mehr Tapeten

Marburger Tapetenfabrik Mehr Platz für noch mehr Tapeten

Die Investitionen sind beschlossen: Bis zum Herbst soll das Hochregallager von fünf auf sieben Gassen erweitert werden. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr.

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Höher gehts nicht, abe es wird angebaut: Das Hochrregallager der MarburgerTapetenfabrik in Kirchhain wird um zwei Gassen erweitert.Foto: Anna Ntemiris

Kirchhain. Rund 60000 Rollen Tapeten verlassen täglich die Marburger Tapetenfabrik. Etwa zwei Drittel der Tapetenproduktion geht in den Export. 100 Länder beliefert „marburg“, so die Bezeichnung der Fabrik in Fachkreisen. Vorrangig gehen die Lieferungen nach Russland, China und Frankreich. Mit Luigi Colani, Ulf Moritz, Harald Glööckler, Zaha Hadid, Werner Berges und Dieter Langer arbeiteten in den vergangenen Jahren auch namhafte Künstler für die Fabrik und ihren Geschäftsführer Ullrich Eitel.

Das größte Projekt der vergangenen Jahrzehnte stellt für Ullrich Eitel die Planung und die Errichtung eines vollautomatischen Versand- und Logistikzentrums am Standort Kirchhain dar, das seit fünf Jahren produktiv läuft.

4500 verschiedene Tapetenmuster

Die Realisierung war ein wichtiger Meilenstein für die weitere Entwicklung der Firma, aber auch um sich weiter in der Spitzengruppe der Tapetenfabriken zu bewegen, berichtet das Unternehmen. 4.500 unterschiedliche Tapeten stellt die Kirchhainer Fabrik her, berichtet Personalleiter Günter Slany. Die Produktvielfalt und Stärke des Materials benötigt Platz: Damit noch mehr Tapetenrollen entwickelt und gelagert werden können, soll das Hochregallager ausgebaut werden.

Der kaufmännische Leiter der Marburger Tapetenfabrik, Alexander Kubsch, berichtete im OP-Gespräch, dass fünf Millionen Euro in die Erweiterung des Hochregallagers investiert werden.

Den rund 400 Mitarbeitern sei dies vor Weihnachten bereits verkündet worden. Das 33 Meter Hohe und 105 Meter lange Regal bietet derzeit 16500 Palettenstellplätze - die Produktion von drei Monaten passt dorthin.

Das Lager wird um zwei „Gassen“, also Regalbediengeräten, auf sieben erweitert. Etwa 22000 Palettenstellplätze soll es dann geben. Der Ausbau wird im Früjahr beginnen, die Bauarbeiten sollen im Herbst fertig werden. Das automatische Kleinteilelager soll ebenfalls erweitert werden.

Weiterhin investiert die Tapetenfabrik in diesem Jahr rund fünf Millionen Euro in den Maschinenpark, konkret in den aufwändigen Umbau einer Druckmaschine.von Anna Ntemiris

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