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Mehr Besucher, schleppender Verkauf

Kunstmarkt Biedenkopf Mehr Besucher, schleppender Verkauf

Rund 50 Aussteller beteiligten sich am 32. Kunstmarkt der Kunstfreunde Biedenkopf.

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Ramona Haucke von der Bürgerinitiative „Sozialpsychiatrie“ präsentiert zwei Besucherinnen die in der Ergotherapie entstandenen Werke.

Quelle: Björn-Uwe Klein

Biedenkopf. Künstler aus der Region reisten nach Biedenkopf an, um im Bürgerhaus ihre Werke zu präsentieren. Kunstvolle Holzfiguren, Gestecke, sowie Stick- und Strickarbeiten zogen die Blicke der Besucher auf sich. Ebenso auch interessante Schmuckkreationen und Malereien, auf Papier wie auf Seide. Das Angebot war vielfältig und beschränkte sich keineswegs auf adventliche Motive.

Verglichen mit dem Vorjahr sei die Zahl der Teilnehmer konstant geblieben, sagte die Vorsitzende der Kunstfreunde, Christine Wilfert. Etwas besser als im Vorjahr sei hingegen der Besucherzuspruch am Eröffnungstag ausgefallen, so Wilfert.

Hans Petri aus Obereisenhausen gehört zu den Neulingen des Biedenkopfer Kunstmarktes. Sein Hobby ist die Arbeit mit Birkenholz. So fertigt er beispielsweise Sterne und Teelichtständer an. Die äußere Rindenschicht seiner Birkenholzartikel entfernt der Steffenberger durch langes Bürsten. Einige Holzstücke reibt er zudem mit Bienenwachs ein. Keiner seiner Artikel entstehe auf die Schnelle, sagt Petri.

Viel Geduld bei der Arbeit haben auch die Teilnehmer der Ergotherapie, die von der Bürgerinitiative „Sozialpsychiatrie“ in Biedenkopf betreut werden, an den Tag gelegt. In stundenlanger Arbeit haben sie für den praktischen Bedarf gebastelt und zum Beispiel Notizbücher gebunden. Deren Verkauf nahm die Ergotherapeutin Ramona Haucke vor.

Am Sonntag wurde die Zahl der Besucher vom Vortag deutlich übertroffen. Unterschiedlich fiel die Stimmung aus. Zufriedenheit bei den einen, Enttäuschung bei den anderen Teilnehmern. Letzteres traf am Sonntagnachmittag auf Hans Petri zu. Obwohl wesentlich mehr Besucher gekommen seien als am Samstag, sei der Verkauf nur „schleppend“ gelaufen, bemerkte er. Gleicher Meinung war Ramona Haucke. Eine große Zahl an Besuchern sei nun mal keine Garantie für ein gutes Geschäft oder das Interesse an einem Angebot, sagte sie.

von Björn-Uwe Klein

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