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McGovern hofft auf neue Unterstützer

Schulbiologiezentrum Biedenkopf McGovern hofft auf neue Unterstützer

Wie es aussieht, ist die Diskussion über eine Schließung des Schulbiologiezentrums Biedenkopf erst einmal vom Tisch. Derzeit tragen verschiedene Beteiligte ihre Ideen für ein neues Betriebskonzept zusammen.

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Im Moment sind zwar Schulferien, doch die Pflegearbeiten im Schulbiologiezentrum gehen weiter. Hier sammelt Gerhard Kraft mit einem Kescher Herbstlaub aus dem Teich.

Quelle: Thorsten Richter

Biedenkopf. Der Kreisausschuss soll „ein zukunftsfähiges umweltpädagogisches Gesamtkonzept zum Weiterbetrieb des Schubiz“ entwickeln. Vor gut drei Wochen erging aus der Kreistagssitzung heraus dieser Auftrag. Die Koalitionsfraktionen brachten ihn mit ihrer Stimmenmehrheit auf den Weg – nachdem sie in den Wochen davor mit ihrer Absichtserklärung, das Schubiz schließen zu wollen, für viel Wirbel gesorgt hatten.

Nun haben die Arbeiten an dem neuen Konzept begonnen. Neben dem Schubiz selbst und dem Landkreis als Träger sind unter anderem das Staatliche Schulamt und die Schulgemeinde der Lahntalschule, an die das Zentrum angeschlossen ist, beteiligt. „Der Kreistag soll im Dezember erste Ergebnisse hören“, sagt der Schuldezernent Dr. Karsten McGovern (Grüne) auf Anfrage der OP zum Zeitplan. Bis dahin sollen verschiedene Fragen geklärt werden: Finden sich Menschen, die einen Förderverein für das Schulbiologiezentrum gründen? Welche Zielgruppen hat das Schubiz künftig? Und vor allem: Welchen Bedarf haben die Schulen im Landkreis in Sachen Umweltbildung?

McGovern denkt an „eine Kooperation mit anderen Standorten“. Und vor allem hofft er auf neue Unterstützer. „Es könnte etwas ganz anderes herauskommen als das, was wir bisher haben“, verrät er und verweist beispielsweise auf die pharmazeutische Industrie: „An der Förderung von Schülern in naturwissenschaftlichen Fächern haben die Unternehmen durchaus ein Interesse. Es geht ja auch darum, dem Fachkräftemangel zu begegnen.“

von Carina Becker

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