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„Marburghaus“ soll Schule machen

Gütesiegel „Marburghaus“ soll Schule machen

Die Marburger Energieberatungsgesellschaft EBG will ein neues Gütesiegel – das „Marburghaus“ – für die Energieeffizienz von Immobilien auf dem Markt etablieren.

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Der Geschäftsführer der Marburger Energieberatungsgesellschaft EBG, Carsten Held, zeigt das Logo des neuen Gütesiegels, das er sich auch patentieren lassen will.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Das „Marburghaus“-Siegel soll, wenn es nach Carsten Held, dem Geschäftsführer der Energieberatungsgesellschaft EBG aus Marburg geht, ein neuer Begriff auf dem Immobilienmarkt werden. „Der Gesetzgeber verlangt seit einem Jahr, dass beim Verkauf oder der Vermietung von einer Immobilie ein Energieausweis vorgelegt werden kann. Wir bieten nun noch mehr als das Gesetz verlangt“, berichtet Held der OP.

Das Gütesiegel will sich Held sogar patentieren lassen: „Wir haben die entsprechenden Unterlagen beim Patentamt in München schon eingereicht. Bis das Siegel wirklich patentiert ist, dauert aber einige Zeit“, erläutert der Energieberater.

Das „Marburghaus“-Siegel enthält neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweis auch eine Energieberatung und Thermografieaufnahmen des Gebäudes. „Das ,Marburghaus‘ ermöglicht dem Hausbesitzer seinem Interessenten eine extrem schnelle Darstellung des Ist-Zustandes der Immobilie zu geben und sorgt so für Aufklärung und Klarheit über mögliche Investitionen, die am Gebäude nötig sind“, erklärt Held seine Idee, mit der er nun Schule machen möchte. Geht es nach ihm, soll es in Zukunft möglich sein, auch in Kassel, Frankfurt oder anderen Städten Deutschlands ein „Marburghaus“ zu kaufen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der OP.

von Katharina Kaufmann

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