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Manfred Jannasch gibt seinen Vorstandsposten ab

Marburg Manfred Jannasch gibt seinen Vorstandsposten ab

Am Dienstagabend wählte die Interessen-Gemeinschaft Südviertel Marburg auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorsitzenden.

Marburg. Nach zwölf Jahren im Vorstand, davon mehr als elf Jahre als Vorsitzender der Interessen-Gemeinschaft, gab Manfred Jannasch bei der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend seinen Vorsitz auf. In seiner Rede ließ er seine Amtszeit noch einmal Revue passieren „Ich gebe den Vorsitz mit ruhigem Gewissen ab“, sagte er.

1996 wurde die Interessen-Gemeinschaft Südviertel gegründet, denn die Einzelhändler hatten Bedarf mit der Stadt zu sprechen und selbst miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei stießen viele unterschiedliche Interessen aufeinander. Mit den Jahren sei die Zusammenarbeit immer besser geworden und auch „von der Stadt fühlen wir uns immer gut informiert“, so Jannasch.

Nun sollen andere weitermachen, „auch wenn es nie langweilig gewesen ist“, sagte der scheidende Vorsitzende. Während seiner Tätigkeit war er an vielen Aktionen im Südviertel beteiligt. So habe man sich um die Weihnachtsbeleuchtung gekümmert und den Weihnachtstaler eingeführt. Besonders auf die Weihnachtsbeleuchtung sei er damals stolz gewesen.

Die Nachfolge Jannaschs übernimmt der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Dirk Steinmetz. Er dankte seinem Vorgänger für „seinen Einsatz und seine Treue“ in den vergangenen Jahren. In Zukunft will Jannasch dem Vorstand weiterhin als Helfer und Berater zur Seite stehen. Zudem ist er als Stadtverordneter tätig.
Während der Versammlung wurde des Weiteren über eine Einzelhandelsstudie gesprochen, die mögliche Entwicklungen in den nächsten Jahren in Marburg aufzeigt. „Die Studie wird uns mit Sicherheit die nächsten 10 Jahre begleiten“, stellte Jannasch fest.

Auch der andauernde Umbau der Universitätsstraße war ein Thema. Die geänderte Verkehrsführung und die entstandenen Verzögerungen sorgen für Unmut innerhalb der Interessen-Gemeinschaft. „Die Bauarbeiten hätten in kürzerer Zeit erfolgen können, wenn beispielsweise der Bau auf beiden Seiten der Straße begonnen worden wären“, erklärte Jannasch.

Mit den Ergebnissen des Marburger Frühlings im März sei die Interessengemeinschaft zufrieden, auch wenn in der Oberstadt zu wenig Blumendekoration zu sehen gewesen sei. Im nächsten Jahr soll die Veranstaltung wieder stattfinden. Dann aber vielleicht nur an einem Wochenende und nicht eine ganze Woche.

Auch die anstehenden Veranstaltungen im Herbst und der Weihnachtszeit wurden besprochen. Im Oktober findet der Elisabethmarkt statt, bei dem Hochseilartisten auf dem Marktplatz ihr Können beweisen werden. Im November steht dann die Marburg b(u)y Night auf dem Programm. Leider sei in diesem Jahr nicht genügend Geld vorhanden, um Präsente an die Mitternachtseinkäufer zu verteilen, so Jannasch. Auch um die Kundengeschenke während der Weihnachtszeit müssen sich die Einzelhändler dieses Mal selbst kümmern, da es keine gemeinsamen Aktionen der Werbekreise geben wird.

von Christer Erichsen

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