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Hinterland Kreuser darf auf den Rummelplatz
Landkreis Hinterland Kreuser darf auf den Rummelplatz
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20:15 11.03.2019
Bürgermeister Peter Kremer (rechts) gratuliert Herbert Kreuser. Er wird im Juli seinen Autoscooter "Rainbow-Drive" auf dem Rummelplatz aufbauen.  Quelle: Nadine Weigel
Gladenbach

Jahrelang wurde der Streit über die Vergabe und Entscheidungsfindung darüber, wer seinen Autoscooter auf dem Rummelplatz des Gladenbacher Kirschenmarktes aufstellen darf vor Gericht ausgetragen.

Gerichtliche Auseinandersetzungen gehörten seit Jahren zum "Vorprogramm" des  Gladenbacher Kirschenmarktes. Der Diedenshäuser Schausteller Herbert Kreuser wollte mit juristischer Hilfe  seine Teilnahme am Volksfest erreichen. Seine Bewerbung für den Autoscooter-Standplatz war  nie erfolgreich.

Stadt und Kreuser legten ihren Streit inzwischen bei und einigten sich vor Gericht. Der Diedenshäuser zog seine Klagen zurück, im Gegenzug gibt's ein neues Auswahlverfahren für den Autoscooter. Per Los wird entschieden, wer beim Kirschenmarkt mit seinem Fahrgeschäft vertreten sein wird.

Am Montagabend sollte Losziehungspremiere im Gladenbacher Rathaus sei.

In der Bewerbung standen vier Autoscooter:

  • Walter Hartmann, Wuppertal mit dem Autoscooter „Golden Greats"
  • Herbert Kreuser, Gladenbach mit dem Autoscooter „Disco-Skooter"
  • Sascha Kalbfleisch (Kalbfleisch GbR), Bad Wildungen mit dem Autoscooter „Speedway Action Drive"
  • Herbert Kreuser, Gladenbach mit dem Autoscooter „Rainbow-Drive"

Kreusers Mitbewerber überreichten Bürgermeister Peter Kremer Schreiben, in denen sie ihre Bewerbung zurückzogen. Die Kirschenkönigin, die extra einen halben Tag Urlaub genommen hatte, und der bestellte Notar mussten unverrichteter Dinge nach Hause fahren.    

Der Kirschenmarkt findet vom 4. bis 7. Juli statt.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht über die kuriose Losziehung am Dienstag in der Printausgabe der Oberhessischen Presse.