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Logistik-Zentrum beunruhigt Buchenauer

Buchenau Logistik-Zentrum beunruhigt Buchenauer

Mehr Lärm und mehr Verkehr befürchten die Buchenauer Bürger durch die geplante Bebauungsplan-Änderung für das Gewerbegebiet „Am Seerain“.

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Quelle: Archivfoto

Buchenau. „Ich freue mich, dass ihr so zahlreich erschienen seid“, begrüßte Ortsvorsteher Andreas Feußner (CDU) die rund 30 Bürger, die zur Sitzung des Ortsbeirats am Donnerstagabend ins Bürgerhaus Buchenau kamen.

Sie wollten ihre Befürchtungen zu der Bebauungsplan-Änderung des Gewerbegebiets „Am Seerain“ äußern.

Die Firma Roth möchte dort in naher Zukunft ein neues Logistik-Zentrum bauen und die Anwohner befürchten, dass deshalb die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen zunimmt und die damit verbundene Lärmbelästigung anwächst.

Konrad Moog, Bauamtsleiter der Gemeinde Dautphetal, versuchte zu beschwichtigen, indem er erklärte: „Wir haben es hier mit einem mindestens zweistufigen Plan zu tun, dessen Teilschritte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Jeder der Bedenken oder Anregungen hat, kann diese in einem festgelegten Zeitraum äußern.“ Bis zum 31. Januar hatten die Bewohner des Ortsteils zum ersten Mal Zeit, dies zu tun. „Die Firma Roth hat die Befürchtungen der Anwohner ernst genommen und Anfang Februar Lärmemissions-Messungen veranlasst, deren Ergebnisse bald vorliegen werden“, erklärte Moog weiter.

Da die Bürger Bedenken bezüglich der Verlässlichkeit einer solchen Messung äußerten, betonte der Bauamtsleiter: „Wir sollten erst einmal abwarten, wie die Ergebnisse aussehen. Wenn die Lärmwerte dann nicht den Richtlinien entsprechen, werden wir entsprechende Lösungen suchen.“

Außerdem versicherte Moog: „Der erste Plan wird dann noch einmal überarbeitet und offengelegt. Anschließend können erneut Bedenken geäußert werden. Dasselbe Verfahren wird es dann auch in der zweiten Stufe des Planungsverfahrens geben. Damit die Endfassung eine Form hat, mit der alle leben können.“

Feußner äußerte sich im Namen des Ortsbeirats diplomatisch: „Der Ortsbeirat hat im Grundsatz nichts gegen den Bebauungsplan. Wir teilen aber die Anregungen und Bedenken und fordern eine Prognose bezüglich der Lärm- und Verkehrsentwicklung.“

von Salomé Weber

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