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Löwenzahntee oder Rosentiramisu?

„Kräutertag“ Löwenzahntee oder Rosentiramisu?

Etwa 40 Besucher informierten sich Sonntagmittag im „Alten Rathaus“ in Lohra während des „Kräutertags“ über die Wirkung und die Möglichkeiten zur Zubereitung einheimischer Pflanzen.

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Petra Kunze-Bruckhoff erläuterte während des „Kräutertags“ im „Alten Rathaus“ in Lohra auch die Wirkungsweise, die Möglichkeiten zur Zubereitung und die Ernte von Brennnesseln.

Quelle: Salomé Weber

Lohra. Brennnesseln kann man essen. Zum Beispiel, indem man die Blätter der Pflanze kocht und zu einer Art Spinat zubereitet. Außerdem helfen die Blätter und Samen der häufig vorkommenden Pflanzen bei Hautproblemen, gegen Stress, bei Diabetes, bei Probleme mit der Blase oder bei Gelenkschmerzen.

„Die Brennnessel ist eine echte Powerpflanze“, erklärt Phytotherapeutin Petra Kunze-Bruckhoff, die den „Kräutertag“ zum vierten Mal ausrichtete. Sie hielt in einem stündlichen Abstand Vorträge über einheimische Kräuter, wie zum Beispiel Rotklee, Gundermann, Gänseblümchen, Rosmarin und Schafgarbe.

„Wer einmal aus Versehen eine Brennnessel berührt und den brennenden Schmerz lindern möchte, der muss die Blätter des Spitzwegerich über die schmerzende Hautstelle reiben, dann verschwindet das Brennen“, rät die Kräuterexpertin.

Zwischen den Vorträgen bedienten sich die Besucher am „Kräuterbüfett“. Dort gab es unter anderem eine „Kräutersuppe“, „Löwenzahntee“, „Rosentiramisu“ und Apfelpudding mit Holunderblüten. „Ich möchte die Pflanzen vorstellen, die man aus unserer Gegend kennt und die Menschen dazu anregen, sie zu nutzen.

von Salomé Weber

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