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Lieder voller Leidenschaft

Gospel-Konzert Lieder voller Leidenschaft

„Hallelujah und preiset den Herrn“: Die Glory Gospel Singers brachten am Freitagabend den Flair von Harlem in die Stiftskirche.

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Die Glory Gospel Singers aus New York gastieren in der Lohraer Kirche.

Quelle: Anita Ruprecht

Lohra. Ein ganz besonderes Konzert erlebten knapp 200 Gäste in der Lohraer evangelischen Kirche. Die Glory Gospel Singers aus New York beeindruckten die Gäste mit einem fast zweistündigen Programm. Dem fünfköpfigen Ensemble gelang es, die Lebendigkeit der schwarzen amerikanischen Kirche glaubhaft zu demonstrieren.

Stimmgewaltig interpretierten die Sänger zunächst die traditionellen europäischen und amerikanischen Weihnachtslieder wie „Silent Night“ oder „Jingle Bells“ um sich nach der Pause Traditionals, Spirituals und Gospelklassikern zu widmen. Lebendige Gesänge, die zum Mitsingen und Mitklatschen anregten, wechselten sich mitbesinnlich vorgetragenen, weniger bekannten und leisen Stücken ab.

Die drei amerikanischen Sänger und zwei Sängerinnen stellten sich in beeindruckender Weise auch als Solisten vor. Hugh Wright begleitete das Ensemble am Keyboard. Immer wieder forderte das Ensemble das Publikum zum Mitsingen, Mitklatschen und zum Tanzen sowie zum Gegengesang, nach dem Prinzip des „Call and Response“ auf und die Begeisterung des Publikums steigerte sich.

Mit dem „Halleluja“ verabschiedeten sich die Sänger von der begeisterten Gemeinde und strebten dem Ausgang entgegen, wo sie sich nach dem Konzert von den Gästen persönlich mit Händedruck und „Merry Christmas“-Wünschen verabschiedeten.

Die Gesangsgruppen der Glory Gospel Singers sind aus einem bis zu 70 Sänger starken Chor aus Sängern von mehr als 50 New Yorker Gemeinden in Harlem, Brooklyn und Queens in den 90er Jahren des 21. Jahrhunderts gegründet worden. Die musikalische Leiterin, Phyliss McKoy Joubert, stellt für jede Tournee die Stimmen und das Programm zusammen, damit die ausdrucksstarken Solisten vollkommen harmonieren.

Dies bewiesen die Solisten in Lohra auf eindrucksvolle Weise. Mit hoher musikalischer Professionalität demonstrierten die Künstler die einzigartige Lebendigkeit der schwarzen und amerikanischen Kirchenkultur.

Seit 1996 kommen die Gruppen regelmäßig jährlich nach Deutschland; und wie sie in Lohra ankündigten, touren sie noch bis zum Februar 2014 durch unser Land.

von Anita Ruprecht

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