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„Lesen ist wie Fernsehen im Kopf“

Vorlesewettbewerb „Lesen ist wie Fernsehen im Kopf“

In der Schulentscheidung im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen der Gladenbacher Europaschule siegte der zwölfjährige Eduard Minich.

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Die Klassensieger des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen der Europaschule: Julia Ponader (von links), Eduard Minich, Tara Schachtschabe, Tabea Schneider, Josefine Stingl, Lea Rudolph, Julia Kraft und Maximilian Rink.

Quelle: Adrianna Michel

Gladenbach. „Lesen ist wie Fernsehen im Kopf“, sagte Eduard Minich, der zu Hause am liebsten Krimis liest und sich als Buchpreis „Harry Potter“ aussuchte.

Der Zwölfjährige setzte sich am Donnerstag gegen acht Mitschüler im Vorlesewettbewerb durch. Aus insgesamt fünf Klassen der Jahrgangsstufe sechs der Europaschule traten jeweils die beiden Klassenbesten in der Schulentscheidung gegeneinander an. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen feuerten ihre Klassenkameraden als Zuhörer beim Wettbewerb kräftig an.

Zunächst mussten die Teilnehmer der Endrunde ein Buch vorstellen und daraus eine Textpassage vorlesen. Josefine Stingl aus Lohra las aus ihrem Lieblingsbuch „Die schrecklichsten Mütter der Welt“ von Sabine Ludwig vor. Spannend war dann der letzte Durchgang, bei dem etwa fünf Minuten lang aus einem den Schülern unbekannten Buch, nämlich „Hinter verzauberten Fenstern“ von Cornelia Funke, vorgelesen werden musste.

Während draußen die Schneeflocken fielen, las Julia Ponader im schwarzen Wollpulli, auf dem kleine Schneekristalle gestickt waren, die Textpassage. Eduard hatte wenig Mühe, den unbekannten Text vorzutragen. Der spätere Sieger verstellte bei der wörtlichen Rede seine Stimme, sodass er es schaffte, die Geschichte für die Zuhörer spannend zu gestalten.

Als Sieger des Vorlesewettbewerbs durfte er sich zwei Bücher aussuchen.

von Adrianna Michel

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