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Lack glänzt in der Frühjahrssonne

Gladenbach Lack glänzt in der Frühjahrssonne

Tausende kamen am Wochenende zur 38. Gladenbacher Automobilausstellung ins Stadtzentrum, um zu schauen und sich über das Neueste auf dem Markt zu informieren.

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Früh übt sich, was später ein Autobesitzer werden will.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Einmal mehr war die Automobilausstellung eine Veranstaltung für die ganze Familie. Und damit ging auch das Konzept des Gewerbevereins auf. Mit einem abwechslungsreichen Programm, Informations- und Verkaufsständen auf dem Marktplatz, einem Kinderkarussell, einer Schminkecke und 250 Fahrzeugen der verschiedenen Automobilfabrikate wurde jedem etwas geboten.

17 Händler aus der Region zeigten unter freiem Himmel die neuesten Modelle verschiedener Fabrikate.

Das Wetter meinte es wieder gut mit den Organisatoren: Am Samstag und Sonntag war es sommerlich warm. Regen gab‘s nur nachts, deshalb mussten früh morgens die Autos wieder auf Hochglanz gebracht werden. Am Sonntagabend schienen alle zufrieden über die gut besuchte Ausstellung zu sein. Vor allem am Sonntagnachmittag herrschte viel Betrieb in der Innenstadt.

Die Palette der präsentierten Fahrzeuge reichte von Sportwagen über Cabrios für Frischluftfans über spritsparenden Kleinwagen bis hin zu familientauglichen Kombis, Vans und geländegängigen Fahrzeugen.

Fachkundige Teams der Autohäuser berieten die Gäste. Da wurde viel diskutiert und gefeilscht.

Bei den potentiellen Neuwagenkäufern stießen preisreduzierte Modelle, attraktive Eintauschangebote und günstige Sonderfinanzierungen auf großes Interesse.

Neben Autos waren auch Motorräder und Fahrräder ausgestellt. Gladenbachs Einzelhändler luden auch am Sonntagnachmittag zum Einkaufsbummel ein und boten ihren Kunden in den Geschäften allerlei Aktionen.

Carsten Elsemann  hatte die Ausstellung am Samstag gemeinsam mit Kirschenkönigin Lara Hartmetz eröffnet. Elsemann betonte, dass mit einem Autokauf auf der GAA die heimische Wirtschaft und auch die Kommunen unterstützt würden, denn an sie fließe letztlich die Gewerbesteuer. Landrat Robert Fischbach (CDU) machte deutlich, dass der Deutschen liebstes Kind, das Auto, trotz des öffentlichen Personennahverkehrs, im ländlichen Raum ohne Alternative bleibe.

Der Elektroantrieb sei bei den Autos weiter auf dem Vormarsch, aber offenbar nicht so schnell wie man das noch vor zwei, drei Jahren angenommen habe.

Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert (SPD) fiel auf:  „Wenn in Gladenbach etwas los ist, stimmt alles, sogar das Wetter.“ Auch er ging auf die Mobilität ein: Sie schaffe soziale Kontakte. Deshalb müsse die Politik auf allen Ebenen für die Rahmenbedingungen einer funktionierenden Mobilität sorgen. 

Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim (CDU) bezeichnete die Ausstellung als regional bedeutsame Messe.

Und er ging auf den Wirtschaftsfaktor Auto ein: Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland sei abhängig von der Automobilbranche.

von Hartmut Berge

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