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Kurtaxe wird vereinheitlicht

Bad Endbach Kurtaxe wird vereinheitlicht

Anfang des Jahres will die Kurgemeinde Bad Endbach mit Hoteliers und Ferienhausvermietern über ein vereinfachtes Verfahren zur Abgabe der Kurtaxe beraten.

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Regine Eisenacher (links) und Silke Laube genossen im Sommer dieses Jahres ein Kneipp-Armbad.

Quelle: Thorsten Richter

Bad Endbach. 15.000 Euro sind im Haushalt 2012 des Kneippheilbades Bad Endbach auf der Einnahmenseite verbucht. Die Einnahmen, die aufgrund des Paragrafen 43 „Kurtaxe“ des Kommunalabgabengesetzes anfallen und die in der gemeindlichen Kurbeitragssatzung geregelt sind, sind mit einem enormen Verwaltungsaufwand verbunden.

Rainer Ortmann, Betreiber des Landhotels „Heckenmühle“, hatte die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses in ihrer November-Sitzung darüber informieren wollen, dass die derzeitigen Modalitäten nicht der heutigen Datentechnik entsprechen. Sein Redebeitrag wurde zwar nicht zugelassen, dennoch ist Bürgermeister Markus Schäfer bestrebt, eine Vereinfachung des Verfahrens zu ermöglichen – im Einvernehmen mit den Hoteliers und Ferienhausvermietern.

Die aktuelle Rechtssprechung besagt, dass Außenbezirken nicht selbstverständlich weniger von den Kureinrichtungen  und -verwaltungen profitieren als die Kerngebiete. Deshalb beschloss das Parlament einstimmig, der geänderten Beitragssatzung, die nur noch eine Kurzone vorsieht, zuzustimmen. In der Hauptsaison (von Ostern bis Oktober) fallen pro Aufenthaltstag 1,20 Euro an. In der Nachsaison sind 60 Cent fällig.

von Silke Pfeifer-Sternke

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