Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Kürbis-Ernte ist eingefahren

Kürbismarkt Kürbis-Ernte ist eingefahren

Die Kürbisernte auf einem Feld in Bellnhausen lief am Freitag auf Hochtouren. Das Gemüse wird am 29. September den Gladenbacher Marktplatz ein eine Meer aus Farben tauchen.

Bellnhausen. Am Samstag, 29. September, richtet der Obst-und Gartenbauverein Bellnhausen zusammen mit dem Gewerbeverein Gladenbach seinen traditionellen Kürbismarkt aus. Gemeinsam mit der Gärtnerei Kurz wird der Marktplatz rund um den Marktbrunnen wieder in ein leuchtendes Orange der Kürbisse sowie den herrlichen Herbstblumen getaucht.

17 Helfer, die unterstützt wurden von den Kindern und Jugendlichen des Vereins, waren auf dem Acker im Einsatz, um etliche Zentner der Zier- und Speisekürbisse zu ernten.

Vor drei Tagen hatte Paul Drösch und am Freitagmorgen nochmal Brigitte Kurz einen großen Teil der Kürbisse abgeschnitten, damit diese abtrocknen konnten. Das Gemüse wurden von Erde und den anhaftenden Blättern mit Bürsten gesäubert, bevor sie dann auf die Anhänger eines Traktors geladen wurden.

Die Zierkürbisse wurden gleich in Kunststoffkisten gelegt. Diese werden dann zur Familie Drösch auf den Hof transportiert und dort der Größe nach in Regale in gelagert und mit Preisen versehen.

Kürbismarmelade gibt es in drei Geschmacksrichtungen

Bereits Mitte April hatte Hilde Drösch etwa 320 Kürbissamen zum Keimen gebracht und diese dann in kleine Töpfe gepflanzt. Am 19. Mai setzten sechs Mitglieder um die Vorsitzende Ingrid Drösch die Kürbispflänzchen auf den Acker aus, wo sie zunächst noch regelmäßig gegossen werden mussten.

Zum ersten Mal hatte der Verein eine Biofolie ausgelegt, um zu verhindern, dass Unkraut die Kürbisse überwuchert.

Außer den üblichen Speisekürbissen, wie Butternut, Spagetti, Galeus d‘Eysines, wurden in diesem Jahr die neuen Sorten Australien Butter, Jackoroot und Yokohama gesetzt.

Neu ist auch der Trombolino, der hängend ganz gerade wächst. Dieser Speisekürbis kann nach dem Anschnitt noch über eine Woche im Kühlschrank gelagert werden. Zudem gibt es verschieden große Halloween- und Flaschenkürbisse.

Vor gut einer Woche hatten einige Helfer um Paul Drösch die ersten Kürbisse für die Marmelade geerntet. Anschließend haben Drösch, Friedhelm Lenz und Helmut Holzinger die Kürbisse gewaschen, in Stücke geteilt und sie klein geschnitten. Sieben Frauen halfen Hilde Drösch, Gläser für die Marmelade zu säubern. Die kleinen Kürbis-Stücke wurden in großen Töpfe unter ständigem Rühren aufgekocht. Verschiedene Gewürze wurden für die drei Geschmacksrichtungen zugefügt. Dann wurde das Marmeladenmus mit einem Mixer püriert und noch einmal aufgekocht. Erst dann kam es in die Gläser.

Insgesamt wurden 50 Kilogramm Kürbisse zu Marmelade verarbeitet. Nachdem die Marmelade gekocht war, wurden die Gläser beschriftet und noch dekoriert. Die Marmelade gibt es in den Geschmacksrichtungen Ingwer mit Zimt, Apfel und Zimt und Contreau.

von Ingrid Lang

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland