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Hinterland Künstler sollen im Workshop Alltag vergessen
Landkreis Hinterland Künstler sollen im Workshop Alltag vergessen
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19:15 06.08.2012
Gerhard Müller, Erster Beigeordneter der Gemeinde Bischoffen (Dritter von rechts), und Dozent Jan Maria Dondeyne (links) mit: Siegfried Lotze (ab 2. von links), Heide Scherfer und Adele Weigand. Foto: Helga Peter
Niederweidbach

Mit einem Empfang im Rathaus erfolgte dieser Tage die offizielle Eröffnung des 5. Mal-Workshops am Aartalsee. Gerhard Müller, Erster Beigeordneter der Gemeinde Bischoffen, begrüßte die Teilnehmer und mit Jan Maria Dondeyne, Hans Bendiks und Günther Hermann auch die Dozenten, die den Workshop begleiten. Müller stellte ganz besonders das Engagement von Michael Ströher heraus, der die Organisation vonseiten der Gemeinde zu dieser Veranstaltung übernommen hatte.

Mit der fünften Auflage des Mal-Workshops stehe nunmehr ein kleines Jubiläums ins Haus, führte Müller weiter aus. Dies sei bemerkenswert für eine Gemeinde dieser Größenordnung, denn nur im Einklang mit der Gemeinde, dem Kindergarten „Marienkäfer“ und der Grundschule als Austragungsorte sowie dem Lahn-Dill-Kreis als Schulträger könne eine solche Veranstaltung vor Ort ausgerichtet werden.

Im Rückblick stellte Gerhard Müller heraus, dass der erste Mal-Workshop mit zehn Teilnehmern unter der Leitung des heimischen Künstler und Dozenten Jan Maria Dondeyne gestartet ist und sich im Laufe der Jahre immer mehr ausgeweitet hat, sodass heute 34 Teilnehmer am Workshop teilnehmen. Geplant sei auch für die Zukunft, dem jährlichen Workshop der Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei mit Musik und plastischem Gestalten noch zwei neue Ausrichtungen zu geben.

Müller zeigte sich erfreut darüber, dass mit Adele Weigand (Stockstadt), Heide Scherfer (Wetzlar) und Siegfried Lotze (Reinhardshagen) gleich drei Teilnehmer angereist seien, die bereits zum vierten Mal diesen Work-Shop belegen und überreichte ihnen ein kleines Präsent.

Zur Begrüßung stellte Dozent Jan Maria Dondeyne den Teilnehmern ein Bild vor Augen und führte aus: „Die Saiten einer Gitarre können noch so schön vibrieren und schwingen. Wenn es keinen Körper gibt, der diese Schwingung verstärkt und damit in eine harmonische Resonanz tritt, wird nie eine schöne Melodie zu hören sein.“ Damit sprach Dondeyne die Gemeinde Bischoffen an, die den passsenden und richtigen Resonanzkörper für diese Veranstaltung bietet und auch weiter bieten wolle.

Der Künstler freute sich über die große Teilnehmerresonanz in diesem Jahr und auch darüber, dass etwa ein Drittel bereits schon einmal an einem solchen Mal-Workshop teilgenommen hätte. Dondeyne legte den Kursteilnehmern nahe, sich während des Schaffens- und Lernprozesses zu versenken und Alltag, Beruf und Familie einmal zu vergessen, denn nur dann könne man gute Bildwerke schaffen. Niederweidbach und seine beschauliche Lage sei dafür ein guter Ort, nicht zuletzt durch die vielfältige und energiespendende Natur.

Zur musikalischen Gestaltung trug Nina Groschup mit Querflötenklängen bei und ließ „Capricen“ des Komponisten Anton Stamitz, „Spanische Capricen“ von Ernesto Köhler und die Fantasie Nr. 8 von Georg-Philip Telemann erklingen.

von Helga Peter

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