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Kritik an Förderpolitik des Bundes

Roth-Forum 2010 Kritik an Förderpolitik des Bundes

250 Teilnehmer aus ganz Deutschland kamen am Mittwoch zum Forum Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Leitthema „Mittelstand und effiziente Energietechnik mit erneuerbaren Energien“.

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250 Frauen und Männer aus ganz Deutschland nahmen am Mittwoch am ganztägigen Forum Wirtschaft und Wissenschaft im Atrium der Buchenauer Roth-Werke teil.

Quelle: Michael Acker

Buchenau. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Atrium der Roth-Werke in Buchenau standen die zukunftsweisenden Lösungskonzepte für die energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden. Veranstalter waren die Roth Industries, die Forschungsstelle Mittelständische Wirtschaft der Philipps-Universität Marburg war in bewährter Weise Mitveranstalter. Geschäftsführender Gesellschafter Manfred Roth erklärte nach Begrüßung und Firmenvorstellung die Grundlagen des Erfolgskonzeptes Roth Energietechnik. In diesem Jahr erwartet Roth Industries einen Gesamtumsatz von 210 Millionen Euro.

Die Veranstaltung teilte sich in drei Kernthemen. Zu Beginn standen politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Fokus. Der Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude Thomas Kwapich von der Deutschen Energie-Agentur (dena), erläuterte die Energieeffizienzstrategien der Bundesregierung und Ansätze zum Abbau von Marktbarrieren. Enttäuscht stellte er fest, dass es im zweiten Halbjahr 2010 keine Förderprogramme mehr im Energieeinsparbereich geben wird. Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Deutschland, Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH), wurde da schon deutlicher:

„Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien wird von der Bundesregierung gestoppt. Das ist eine Katastrophe, ein Förder-GAU. Wir werden die Bundeskanzlerin auffordern, in diesem Bereich ein Machtwort zu sprechen, um das Schlimmste noch abzuwenden“. Joachim Plate, Geschäftsführer des Bundesverbandes Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V., widmete sich den Herausforderungen und Chancen des wachsenden Marktes für Flächenheizungen und Flächenkühlungen in bestehenden Gebäuden.

Der zweite Teil des Forums widmete sich der Untersuchung konkreter Produktlösungen. Dr. Christoph Trinkl von der Fachhochschule Ingolstadt legte mit seinem Referat die Effizienz von zukunftsweisenden Solar-Wärmepumpen dar. Die positiven Auswirkungen auf die Behaglichkeit durch den Einsatz des Roth ClimaComfort Panelsystems wurden durch eine Studie des Fraunhofer Instituts belegt. Das vierte Symposium Erneuerbare Energien findet am 6. Mai von 10 bis 18 Uhr in der Alten Aula der Marburger Philipps-Universität statt mit dem Thema „Wasser ist Leben“.

von Michael Acker

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