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Kreis-CDU feiert am Vorabend des Nationalfeiertages

Festakt Kreis-CDU feiert am Vorabend des Nationalfeiertages

Der Festakt des CDU-Kreisverbandes am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit fand im Biedenkopfer Bürgerhaus statt. Gastredner war der CDU-Bundestagsabgeordnete und Ex-Reckweltmeister Eberhard Gienger.

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Eberhard Gienger (vorne,von links), Frank Gotthardt und der CDU-Ehren-Kreisvorsitzende Friedrich Bohl.

Quelle: Michael Acker

Biedenkopf. Kreisvorsitzender Frank Gotthardt begrüßte am Freitagabend etwa 100 Frauen und Männer, die sich auf einen kurzweiligen Vortrag von Eberhard Gienger unter dem Motto „Sport und Politik“ freuten. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die Turnlegende aus Baden Württemberg stellte zunächst fest: „Man muss stets erfolgreich sein wollen und mit Sieg und Niederlage jederzeit umgehen können.“ Gienger sitzt seit dem Jahr 2002 im Berliner Bundestag und stellte für die kommende Legislaturperiode fest:

„Die neue Konstellation mit der FDP wird mit Sicherheit auch nicht ganz einfach werden, es wird kein Zuckerschlecken. Mit der SPD wäre es mit Sicherheit nicht weiter gutgegangen.“ In Bezug auf den 3. Oktober sagte Gienger: „Dieser Tag ist als Nationalfeiertag noch nicht richtig bei uns angekommen. Diese Tage haben in Frankreich oder den USA noch einen weitaus höheren Stellenwert in den Köpfen der Bürger.“ Er erzählte kurzweilige Geschichten aus seiner aktiven sportlichen Zeit und über das Miteinander oder Gegeneinander mit den damaligen Sportlern der „DDR“. Er habe sogar einem „DDR“-Turnkameraden 1975 zur Flucht verholfen.

Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt müssten in Ost und West weiter durch die Politik gefördert werden. „Das Ehrenamt ist wichtig, das hat auch die Politik erkannt“, so Gienger, „schließlich sparen die Menschen im Ehrenamt dem Staat jährlich etwa 50 Milliarden Euro ein. Und das ist ein Wort.“ Abschließend machte er noch Werbung für Olympia 2018 in München: „Wir wollen die ersten Olympischen Spiele im vereinigten Deutschland. Es ist an der Zeit.“ Die etwa zweistündige CDU-Veranstaltung endete mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne.

von Michael Acker

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