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Kredit soll Finanzierungslücke schließen

Freizeitbad Gladenbach Kredit soll Finanzierungslücke schließen

Die Entscheidungsgremien von Stadt sowie Kur- und Freizeitgesellschaft (KFG) werden sich nochmals mit dem Freizeitbad beschäftigen. Zur Finanzierung des letzten Bauabschnitts fehlen etwa 200 000 Euro.

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Die Sprunganlage des alten Freizeitbades während der Abbrucharbeiten. Im nächsten Jahr soll eine neue her.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Das fehlende Geld könne sich die KFG als Kredit beschaffen, erklärt Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim auf Anfrage der OP. Voraussetzung dafür sind entsprechende Beschlüsse der für die Bäder zuständigen KFG-Gremien, die am Montag tagen sowie eine Bürgschaft der Stadt.

Mit einer möglichen Bürgschaft beschäftigen sich am Dienstag der Haupt- und Finanzausschuss sowie am Donnerstag das Parlament. Die KFG-Gesellschafterversammlung, sie ist in ihrer Zusammensetzung identisch mit dem Magistrat, und der Aufsichtsrat müssen zunächst grundsätzlich darüber entscheiden, welche Komponenten endgültig im letzten Bauabschnitt des „Nautilust“-Wiederaufbaus realisiert werden sollen.

Unstrittig ist der Bau eines 25 Meter langen Edelstahl-Beckens. Es soll im nicht aufgefüllten Teil des ehemaligen Freibadbeckens entstehen. Finanziert wird es mithilfe der 700 000 Euro, die über das Konjunkturförderprogramm von Bund und Land bewilligt wurden. Richtig „rund und attraktiv“ werde die Sommerbadanlage des Freizeitbades aber erst mit der Errichtung einer Sprunganlage und eines Kinderplanschbeckens, sagt der Bürgermeister und erinnert: „Die alte Sprunganlage unseres Sommerbades war stets von Kindern und Jugendlichen umlagert.“
Wenn die neue Sprunganlage – wie geplant – gebaut werde, dann biete sie gegenüber der früheren einen großen Vorteil: „Sie ist vom Sommerbad-Schwimmbecken getrennt. Springer und Schwimmer kommen sich nicht mehr ins Gehege“, erklärt das Stadtoberhaupt, das kraft Amtes auch Aufsichtsratsvorsitzender der KFG ist.

von Hartmut Berge

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