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Hinterland Konzeption ist „super Sache für alle“
Landkreis Hinterland Konzeption ist „super Sache für alle“
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19:45 09.09.2011
Im Hort an der Biedenkopfer Grundschule können Kinder durch das Engagement der evangelischen Kirchengemeinde auch nach 15 Uhr unter der Aufsicht von Brit Schütte ihre Hausaufgaben machen, toben und spielen. Quelle: Sophie Cyriax

Biedenkopf. Es kann auch unkompliziert, schnell und unbürokratisch zur Sache gehen – diese Erfahrung hat Markus Plitt gemacht. Der 39-Jährige aus Biedenkopf ist maßgeblich daran beteiligt, dass Biedenkopfer Grundschulkinder auch nach 15 Uhr sowie in den Schulferien in einem Hort betreut werden können.

Im neuen Kindergartenjahr aber lagen den Kitas so viele Anmeldungen von Kindergarten-Kindern vor, dass sie keine Hort-Plätze mehr zur Verfügung stellen konnten. Eltern blieb somit nur das Angebot des Landkreises, der an der Grundschule bis 15 Uhr einen Hort unterhält.

„Für Berufstätige, Alleinerziehende oder alle, die aus sonst einem Grund darauf angewiesen sind, reicht das aber nicht aus“, sagt Stefan Egerding, Vater von zwei Grundschulkindern, der daraufhin mit anderen Betroffenen eine Elterninitiative gründete. Ihr Ziel: einen Träger finden, der die Betreuung der Grundschulkinder auch nach 15 Uhr und in den Schulferien verantwortet. Von den Aktivitäten der Elterninitiative erfuhr Markus Plitt, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Biedenkopf und Vater von zwei Grundschulkindern. Er brachte die Kirchengemeinde als Trägerin für das erweiterte Hort-Angebot ins Spiel und konnte sowohl den übrigen Kirchenvorstand, als auch die Verantwortlichen bei der Landeskirche dafür begeistern.

von Sophie Cyriax

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