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Knolle steht im Mittelpunkt des Festes

Kartoffelfest Knolle steht im Mittelpunkt des Festes

Schmackhaftes und Schönes hat das Biedenkopfer Kartoffelfest auf der „Sackpfeife“ geboten. Aus der ganzen Umgebung waren 50 Aussteller gekommen und präsentierten den Tausenden Besuchern ihre Angebote.

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Karl-Heinz Müller von der Trachten- und Brauchtumsgruppe Breidenstein demonstrierte am Sonntag beim Kartoffelfest auf der Sackpfeife altes Handwerk.

Quelle: Sophie Cyriax

Biedenkopf. Das Biedenkopfer Kartoffelfest wird vom städtischen Eigenbetrieb „Freizeit, Erholung und Kultur“ organisiert, die 16. Auflage des Festes war zugleich die Premiere für den neuen Eigenbetriebs-Leiter Wolfgang Müller. Er habe in den vergangenen Wochen gemerkt, wie Mitarbeiter und Aussteller sich auf das Fest freuen: „Und das steckt natürlich an“, sagte Müller, der im Sommer seinen Dienst angetreten hat.

Alle Beteiligten seien „voller Erwartung und Vorfreude“, die Organisation sei gewohnt gut: „Nun bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter hält.“ So richteten Aussteller, Organisatoren und Besucher denn auch immer wieder bange Blicke in den Himmel über Biedenkopf, der bis zum Mittag zwar verhangen, aber ohne Regenwolken blieb.

Aber um 14 Uhr kam dann doch die „kalte Dusche“. Fluchtartig verließen die Besucher das Gelände, als ein mächtiges Gewitter losbrach. Die Menschen strömten den Weg zurück zu den Parkplätzen, den sie zuvor in umgekehrter Richtung entlangflaniert waren, durch ein Spalier von mehreren Dutzend Ständen. Dort boten Vereine, Gruppen, Hobbykünstler und Händler ihr Sortiment an, das eine Vorschau auf den Herbst bot. So gab es Holzspielzeug und Selbstgestricktes, Kissen und Kerzen, Töpferwaren und Schmuck, Seifen und Mützen.

An vielen Ständen lockte Kulinarisches die Besucher. So pressten die Trachtentänzer aus Wollmar frisch aufgesammelte Äpfel zu Saft, die Trachten- und Brauchtumsgruppe aus Breidenstein verkaufte frische Waffeln. Selbst hergestellte Liköre, Marmeladen, Gelees und Wurstwaren konnten die Besucher ebenso mit nach Hause nehmen wie Kuchen, Brot- und Gebäckspezialitäten.

Als Hingucker und Publikumsmagnet erwiesen sich einmal mehr die historische Kartoffeldämpf-Maschine aus Laisa und das mächtige Feuer der Biedenkopfer Trachtentänzer. Die Bratmeister der Biedenkopfer Brauchtumsgruppe waren schon seit den frühen Morgenstunden auf der „Sackpfeife“, um mit selbst geschlagenem Buchenholz genügend Glut für ein original Biedenkopfer „Kartoffelbraten“ zu erzeugen: ab Mittag gab es dort Kartoffeln, Hackbraten und Würstchen aus der Glut. Kleine Besucher konnten sich bei den Attraktionen des Freizeitzentrums Sackpfeife austoben – beispielsweise auf dem „Bungee“-Trampolin oder auf der Sommerrodelbahn.

von Sophie Cyriax

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