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Hinterland Kleine Messzelle mit großer Wirkung
Landkreis Hinterland Kleine Messzelle mit großer Wirkung
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20:36 22.01.2012
Benedikt Huber (links) und Marcel Drüschler (rechts), Doktoranden in der Arbeitsgruppe Roling, bei einer Messung mit der neu entwickelten elektrochemischen Mikromesszelle. Quelle: Privatfoto

Marburg. Die Forschung an neuen Batteriekonzepten für die Anwendungsbereiche Elektromobilität und Speicherung regenerativer Energien findet zurzeit große Beachtung. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Entwicklung neuer sicherer Elektrolyte, die die heutigen brennbaren Batterie-Elektrolyte auf Basis organischer Lösungsmittel ablösen können.

Ein neu synthetisiertes Elektrolytmaterial muss zunächst umfassend elektrochemisch charakterisiert werden, bevor es in einer Batterie zum Einsatz kommen kann. Häufig tritt dabei das Problem auf, dass die zunächst im Forschungslabor synthetisierten Mengen sehr gering und damit entsprechend teuer sind.

Am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg wurde in der Arbeitsgruppe von Professor Bernhard Roling eine elektrochemische Mikromesszelle entwickelt, die Messungen an sehr geringen Elektrolytmengen ermöglicht.

Die Mikromesszelle wird über den TransMIT-Projektbereich für elektrochemische Materialforschung und Grenzflächencharakterisierung auch kommerziell angeboten und ist bereits auf großes Interesse gestoßen.

„Wir waren überrascht, wie schnell sich die Möglichkeiten unserer Messzelle herumgesprochen haben“, sagen Benedikt Huber und Marcel Drüschler, die als Doktoranden in der Marburger Arbeitsgruppe Roling die Zellentwicklung vorangetrieben haben.

von unseren Redakteuren

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