Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
„In Championsleague unter ersten drei“

Kirschenmarkt Gladenbach „In Championsleague unter ersten drei“

Gut bis sehr gut lauten die Wertungen der am Gelingen des Kirschenmarkt 2017 beteiligten Organisatoren, Händler und Rummelplatzbetreiber.

Voriger Artikel
Programm startet mit Chaosspiel
Nächster Artikel
Dortmunder schwebt in Lebensgefahr

Nicht nur bei der Wahl der Kirschenkönigin im Festzelt tobten die Massen.

Quelle: Michael Hoffsteter

Gladenbach. Unter die ersten drei der Championsleague setzt Bürgermeister Peter Kremer den dritten unter seiner Verantwortung stattgefundenen Kirschenmarkt, oder mit anderen Worten: Er ist sehr zufrieden. Die positive Einschätzung beginnt schon mit der Disco am Mittwochabend, die offiziell nicht zum Markt gehört, aber „wesentlich mehr Besucher“ als in den Vorjahren hatte. Auch die traditionelle Eröffnung sei sehr gut besucht gewesen und bei guter Stimmung verlaufen.

Am Freitag war das Festzelt während der Wahl der Kirschenkönigin nach Ansicht des Bürgermeisters nicht nur gut gefüllt, auch draußen hätten viele Menschen die Fressgasse bevölkert. Zum erneut geänderten Wahlmodus habe er diesmal keine negativen Stimmen gehört, sagt Kremer und erklärt, dass unterschiedliche Wahrnehmungen bei der Bewertung des Fan-Einsatzes daran liegen mögen, dass nicht deren Lautstärke, sondern der Schalldruck gemessen wurden.

Die Kirsche auf dem Festtagekuchen bildete nach Kremers Meinung diesmal ein „bombastisches Feuerwerk“. Da der Festwirt hochzufrieden und die Händler des Krammarktes ebenfalls zufrieden waren, schließt sich der Bürgermeister einfach an: „Ich bin rundum zufrieden.“ Einzig der verstärkte Polizeieinsatz gefällt ihm nicht ( siehe weiteren Artikel).

Autoscooter-Betreiber vollauf zufrieden

Dieser Einschätzung schließt sich Generalpächter Konrad Ruppert mit ähnlicher Tendenz an. Die Schausteller und andere Budenbeschicker seien zufrieden, denn: Der Donnerstag habe so gut angefangen wie noch nie, während der Freitag „normal“ verlaufen sei. Nachdem der Samstag tagsüber unter dem Regen litt, aber am Abend „stark“ geworden sei, entwickelte sich der Sonntag „sehr stark“. Auch Ruppert hat einen Wermutstropfen im Glas: Die ständige Klagerei nervt ihn und er hofft, dass allmählich Ruhe einkehrt, da die Gerichtsent­scheidungen einem Lotteriespiel glichen.

Gemeint sind die Klagen des Diedenhäuser Schaustellers Herbert Kreuser, der dieses und vergangenes Jahr per Eilverfahren versuchte, den Auto­scooter-Standplatz vor Gericht zugesprochen zu bekommen ( OP berichtete). Während dies 2016 per letztinstanzliches Urteil gelang, verlor Kreuser dieses Jahr vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Trotz Eilverfahren kam jedoch der Aufbauplan durcheinander. Der im Auswahlverfahren an erster Stelle gelandete Thomas Hammecke aus Kirchlengern konnte deshalb seinen „Bee Bop“ erst einen Tag vor 
Beginn des Kirschenmarktes aufbauen.

Doch das Zittern und Aufbauen unter Zeitdruck, bei dem der Autoscooter an den Stellplatz angepasst wurde, scheint sich gelohnt zu haben. Bezeichnete Hammecke den Auftakt am Donnerstagabend erst noch als verhalten, so war er am Montag nach täglichem 16-stündigem Einsatz vollauf zufrieden. Nächstes Jahr komme er wieder – wenn er darf, also das Auswahlverfahren wieder gewinnt, sagte der Fahrgeschäftbetreiber.

von Gianfranco Fain

Kirschenmarktsprüche

„Ich hoffe, dass es keine Buh­rufe gibt.“
Bürgermeister Peter Kremer zum neuen Wahlmodus

„Schön, dass ich da bin.“
Jurymitglied Rainer Höhn

„Auf dem Bildschirm war nichts zu sehen. Das haben wir extra gemacht.“
Moderator Lutz Riemenschneider und kurz darauf: „Wunder der Technik, funktioniert einwandfrei.“

„Liebe Prinzen, es funktioniert!“
Riemenschneider über das Glücksrad; und:

„Einmal rumlaufen muss das Rad schon, Domenic“ (Prinz von Daniela Schneider);

„Du bist hinten angekommen, aber trotzdem noch im Zelt“ (zu Michael Theiss, Prinz von Sonia Wegner) und:

„Wäre der Bart ab, hätte es vielleicht weiter gedreht“;

„Das ist mal ein Gladenbacher, der richtig am Rad dreht“ (zu Matthias Roettig, Prinz von Valentina Laukert);

„Eigentlich müsstest Du jetzt 
einen Heiratsantrag machen“ (zu Johannes Post, nachdem im Zelt ein Geburtstagsständchen für den Prinzen von Swenja Kämpfer erklungen war).

 
Bericht zum Kirschenmarktsumzug lesen Sie hier.
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kirschenmarkt-Festzug
Der TV Weidenhausen war mit einem Großaufgebot an Gruppen im Festzug vertreten.

Am Sonntag herrschteoptimales Festzug-Wetter: Tausende Zaungäste säumten die Straßen in Gladenbachs Innenstadt, um einen der Höhepunkte des Kirschenmarktfestes hautnah zu erleben.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr