Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Kinder erforschen in Tagesstätten Phänomene der Naturwissenschaften

Prokjekt Kinder erforschen in Tagesstätten Phänomene der Naturwissenschaften

Die Agentur Kita3K übernimmt die Koordination des Prokjekts „Haus der kleinen Forscher“, das nächstes Jahr in 41 Kindergärten und Kindertagesstätten in der Umgebung starten soll.

Voriger Artikel
Preise der Therme sind Aufreger
Nächster Artikel
Wanderer testen die längste von 19 Strecken

Auf den Start des Projekts „Haus der kleinen Forscher“ freuen sich (von links): Wolfgang Brühl von der VR Bank Biedenkopf-Gladenbach, die Erzieherinnen-Trainer Dr. Doris Bielefeld, Dr. Horst Falk, Martin van Schwartzenberg, und Jan Phillip Altenburg von der IHK Lahn-Dill.

Quelle: Salomé Weber

Wolfgruben. „Wir sind glücklich darüber, dass wir mit unserem Projekt endlich an den Start gehen können“, sagte am Dienstag Diplom-Pädagogin Gerda Wied-Glandorf von der Agentur Kita3K. Das Projekt, um das es geht, nennt sich „Haus der kleinen Forscher“ und dient dazu das naturwissenschaftliche Interesse der Kinder zu wecken, zu fördern und die Sprach-, Lern- und Sozialkompetenz sowie die Feinmotorik zu verstärken.

„Frühkindliche Bildung ist der Schlüssel zur Herausbildung und Entwicklung individueller Interessen und Fähigkeiten“, sagte Wied-Glandorf. Dazu entwickelten alle Bundesländer in den vergangenen Jahren Bildungspläne, deren fester Bestandteil die Naturwissenschaften sind. Die Schlüsselrolle zur Verbesserung der Bildungschancen der Kinder haben die Erzieherinnen. „Sie sollen die Kinder mit naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen aus dem Alltag bekannt machen“, erklärte Wied-Glandorf. Dazu nehmen die Erzieherinnen an mindestens zwei Workshops teil: einem zur Einführung und einem zur Vertiefung.

Anschließend findet mindestens einmal im Jahr ein weiterer Kurs statt. Doch bevor die Erzieherinnen geschult werden, müssen sie erst selbst mit den Themen vertraut gemacht werden. Die Experimente stehen im Kontext eines größeren Themas wie zum Beispiel Wasser, Luft und Energie, wobei kindliche Fragestellungen aufgegriffen werden. Im Idealfall entwickeln die Erzieherinnen die Projekte mit den Kindern. Die kleinen Forscher sollen lernen, eigenständig naturwissenschaftliche und technische Phänomene in ihrer Umwelt zu begreifen. Außerdem sollen sie das selbstständige Fragen und Lernen der Kinder fördern.

von Salomé Weber

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr