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Raumkonzept für zeitgemäßes Arbeiten

Kaufmännischen Schulen Marburg Raumkonzept für zeitgemäßes Arbeiten

Mit 250.000 Euro aus dem Bildungsbauprogramm (Bibap) der Stadt Marburg wird an den Kaufmännischen Schulen vor allem das Lehrerzimmer saniert.

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Ulrike Schmidt (von links), Schulleiter Klaus Denfeld, Oliver Kutsch, Thomas Donges, Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, Anne 
Oppermann und Carsten Erbes mit dem Plan zur Umgestaltung des Lehrerzimmers.

Quelle: Felix Busjaeger

Marburg. Von dem ehemaligen Interieur ist wenig geblieben, letzte Gerümpelstapel türmen sich in den Ecken auf, doch schon bald werden auch sie verschwunden sein. Seit Tagen wurde das Lehrerzimmer der Kaufmännischen Schulen leer geräumt und altes Mobiliar entsorgt.

Neue Computer, mehr Platz und insgesamt ein besseres Arbeitsklima: Im Zuge des „Bibap“ der Stadt Marburg werden in den kommenden Wochen umfangreiche Sanierungsarbeiten im Lehrerzimmer der Schule vorgenommen.

Mit 250.000 Euro ist das Vorhaben kalkuliert und soll zu ­einer Aufwertung des Arbeitsumfelds für die Lehrkräfte führen. In den kommenden Tagen sollen hier umfangreiche Sanierungsarbeiten beginnen.

Acht Computerarbeitsplätze werden eingerichtet

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird das Lehrerzimmer räumlich komplett neu konzipiert. Insgesamt wird der 200 Quadratmeter große Raum, in dem bis zu 100 Lehrende untergebracht sind, zukünftig über acht Computerarbeitsplätze verfügen, sechs werden im großen Lehrerzimmer sein und zwei weitere in einem separierten Bereich, der durch raumhohe Wände etwas ruhiger gelegen ist und so konzentriertes Arbeiten ermöglichen wird.

Zwischen diesen Bereichen wird eine Flurzone mittels ­mobiler Wände beziehungsweise verschiebbarer Regale eingerichtet. Dies dient zur Schalldämmung und gleichzeitig können die Wände bei gegebenen Anlässen verschoben werden, um den Raum zu vergrößern.

Zur weiteren Verbesserung des Arbeitsumfelds wird eine gleichmäßig gelochte Akustikdecke, in der Einbauleuchten und punktuelle abgehängte Beleuchtung verbaut werden, eingebaut. Durch eine durchgängig hohe Deckenhöhe soll der Raum sehr hell und einladend wirken.

Die Sanierungsarbeiten beinhalten außerdem einen neuen Boden. Ebenfalls soll die Teeküche neu gestaltet werden und in Zukunft über einen Kühlschrank, eine Spülmaschine, ­eine Spüle und eine Mikrowelle verfügen.

Spies: Zeitgemäßes Lehrerzimmer ist wichtig

Außerdem ist geplant, dass ein variabler Zwei-Platten-Herd aufgestellt werden kann. Bei der Planung des Lehrerzimmers wurde eng mit den Lehrkräften zusammengearbeitet, um auf Wünsche und Anregungen des Kollegiums eingehen zu können. So konnte auch dem Wunsch nach einer Sofagruppe entsprochen werden.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) betont bei der Begehung des Lehrerzimmers, dass die Stadt Marburg mit „Bibap“ nicht nur in die allgemeinbildenden Schulen investiere, sondern auch in die berufliche Bildung. Dass ein Lehrerzimmer durch das Programm umgebaut werde, sei ungewöhnlich, aber der Oberbürgermeister weist darauf hin: Je länger der Schulbetrieb dauere, desto eher müsse man für gute Arbeitsbedingungen für Schüler und auch Lehrer sorgen. Ein zeitgemäßes Lehrerzimmer sei deshalb sehr wichtig.

Die Sanierung des Lehrerzimmers ist bereits das zweite Projekt an den Kaufmännischen Schulen, das gefördert wird. Vergangenes Jahr wurden Teile des Flurs und der Sanitäreinrichtungen saniert. Im kommenden Jahr sollen weitere Bauabschnitte folgen. Die Umbauarbeiten sollen bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

von Felix Busjaeger

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