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Kaphingst setzt auf weiteres Wachstum

Marburg Kaphingst setzt auf weiteres Wachstum

Mit einem großen Gala-Abend feierte das Marburger Familienunternehmen Kaphingst am Freitagabend sein 100-jähriges Bestehen – verbunden mit der Ankündigung neuer Ideen für die Zukunft.

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Rund 300 Gäste feierten am Freitagabend in der festlich geschmückten Marburger Stadthalle das 100-jährige Bestehen der Sanitätshaus Kaphingst GmbH.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. „In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Ansprüche der Kunden, die Sortimente in unseren Märkten und die regionalen Geschäftsfelder weiterentwickelt und machen eine komplette Überarbeitung der Vertriebskonzepte erforderlich“, berichtete der geschäftsführende Gesellschafter von Kaphingst, Boris Pichler, den rund 300 geladenen Gästen der Jubiläumsfeier in der Marburger Stadthalle. 100 Jahre am Markt zu bestehen, sei kein Grund sich nun zurückzulegen und zu entspannen.

Anschließend präsentierte er nicht ohne Stolz das überarbeitete Vertriebskonzept, das bis zum Jahr 2015 umgesetzt werden soll: Einerseits werden die in Marburg an zwei Standorten befindlichen Leistungsbereiche zusammengefasst, was bedeutet, dass die Orthopädie-Technik und Orthopädie-Schuhtechnik nach Wehrda verlegt werden. Andererseits werden die Verkaufssortimente im Gesundheitsmarkt und in der Pflegehilfsmittelversorgung auf einer noch größeren Fläche platziert. Dafür wird das bestehende Geschäftshaus im Kaufpark Wehrda aufgestockt – alles Schritte, „um die überregionale Anziehungskraft weiter zu stärken“, wie Pichler erläuterte. Die Präsentation der Waren erfolge künftig nutzorientiert und in Markenshops. Zudem würden die Gänge im Geschäft verbreitert und die Auswahl an Produkten vergrößert.

Dem Ausblick in die unternehmerische Zukunft der Sanitätshaus Kaphingst GmbH war ein Rückblick auf die Firmengeschichte vorausgegangen. Während der geschäftsführende Gesellschafter Boris Pichler die wichtigsten Stationen der vergangenen 100 Jahre Revue passieren ließ, schilderte Senior-Chefin Hannelore Suntheim, was der Firmengründung im Jahr 1912 vorausgegangen war. „Denn das Leben von Richard Kaphingst begann ja nicht erst mit der Unternehmensgründung“, betonte sie und berichtet dann aus dessen Kindheit und Ausbildungszeit.

„Wer so ein Jubiläum feiern kann, der muss auch außergewöhnlich arbeiten“, lobte Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel die Unternehmensführung und ergänzte: „In unserer Zeit ist es bemerkenswert, wenn ein Unternehmen die 100 Jahre erreicht, erfolgreich wirtschaftet und ebenso am Markt positioniert ist.“

Auch der Präsident der Bundesinnung für Orthopädietechnik, Klaus Lotz, fand nur lobende Worte für den Familienbetrieb: „Ihr beweist nachhaltig, dass es in der Orthopädietechnik um den Menschen geht“, sagte er, bevor er an Boris Pichler und Andrea Suntheim-Pichler zwei Urkunden zum Firmenjubiläum überreichte.

Darüber hinaus hatte Lotz das Ehrensiegel der Bundesinnung im Gepäck, das er an Senior-Chef Helwig Suntheim für dessen nachhaltiges und engagiertes Wirken in der Orthopädietechnik verlieh.

von Katharina Kaufmann

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