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Junger Virtuose verzaubert Publikum

Konzert Junger Virtuose verzaubert Publikum

Für sein erstes Klavierkonzert mit einer Auswahl klassischer Werke erhielt der 15-jährige Gladenbacher David Reschetnikow viel Applaus.

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In einem 90-minütigen Konzert nahm der 15-jährige Schüler die Konzertgäste mit auf eine musikalische Reise durch die klassische Musik.

Quelle: Helga Peter

Gladenbach. Durch die Veranstaltung führte Dmitri Reschetnikow, der Vater des 15-jährigen, er begrüßte die Konzertgäste und kündigte ein atemberaubendes Programm an, das die Besucher in eine musikalische Traumwelt entführen solle.

Dmitri Reschetnikow hatte nicht zu viel versprochen. Lichteffekte und Vernebelungen sollten für eine geheimnisvolle Atmosphäre auf der Bühne sorgen. Über allem stand das musikalische Können des Gladenbacher Schülers, der es verstand, Kompositionen großer Meister wie Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin, Franz Liszt, Aaron Copland und Sergej Rachmaninov  auf dem Klavier hervorragend in Szene zu setzen.

Der junge Mann spielte hochkonzentriert, ohne Notenvorlage. Seine Finger huschten über die Tasten.

Zum Auftakt stellte er die „Sonate Pathétique Op. 13“ von Ludwig van Beethoven in allen Klangfacetten vor. Es folgte mit „Präludium und Fuge c-Moll“ ein Werk des Komponisten Johann Sebastian Bach.

Mit großer Leichtigkeit trug David Reschetnikow die „Sonate A-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopins „Walzer Op. 64, Nummer 2“ und „Nocturne B 14“ vor.

Mit Bravo-Rufen quittierte das Publikum das Können des Nachwuchskünstlers, der sich in der Konzertpause kaum vor  Autogrammwünschen seiner Mitschüler retten konnte. Mit „Scherzo Humoristique“ von Aaron Copland und dem „Präludium Op. 23, Nummer 5“ von Sergej Rachmaninov nahm David Reschetnikow die Konzertgäste in den zweiten der Teil  der Veranstaltung mit, in der er einen weiteren Höhepunkt mit der „Hungarian Rhapsody Nummer 2“ setzte, einer Komposition von Franz Liszt, zu der ihm sein Vater zwar die Noten vorlegte, die der junge Künstler jedoch kaum beachtete.

von Helga Peter

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